Resultate unserer Förderung

Viele unserer ehemaligen Stipendiaten und Preisträger haben den Weg an die internationale Spitze der klassischen Musikszene geschafft.

Die Bratschistin Tabea Zimmermann ist eine unserer Ehemaligen, die Klarinettistin Sabine Meyer und auch der Cellist Jens Peter Maintz. Der Dirigent Christoph Eschenbach und der Geiger Frank Peter Zimmermann gehören ebenfalls dazu. Beide sind heute Mitglieder im Kuratorium der Deutschen Stiftung Musikleben.

Die Geigerinnen Julia Fischer, Baiba Skride und Viviane Hagner sind erst vor kurzem aus der Förderung der Stiftung „entlassen“ worden und erobern im Moment die internationalen Konzertsäle.

Auch Tanja Becker-Bender, die eine Violine von Guarneri del Gesù von 1728 aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt, ist eine unserer „fertigen“ Stipendiatinnen. Sie konzertiert inzwischen als Solistin mit internationalen Orchestern wie zum Beispiel dem Tokyo Philharmonic Orchestra oder dem Jerusalem Symphony Orchestra. Auch als Kammermusikerin ist sie weltweit erfolgreich und spielte unter anderem schon mit Gidon Kremer und Yuri Bashmet.

Unsere aktuellen Stipendiaten fördern wir so individuell, wie es ihr Werdegang erfordert. Das war in den vergangenen Wochen zum Beispiel ein Geigenbogen, zu dem wir Wojciech Garbowski, einem unserer jungen Musiker, verholfen haben. Gerade konnte er die letzte Rate bezahlen. Oder ein Flug: Ein 17-jähriger Pianist hätte ohne unsere Hilfe nicht nach Shanghai fliegen können. Damit hätte er die große Chance verpasst, zum ersten Mal als Solist mit dem Philharmonischen Orchester Xiamen unter der ehemaligen Chefdirigentin der Staatsoper in Peking zu konzertieren. Oder wir unterstützen, wie in vielen Fällen, die Ausbildung unserer „Rising Stars“. Vor wenigen Wochen ist wieder eine unserer Geigerinnen, die 20-jährige Helena Berg, für drei Jahre nach New York aufgebrochen. Sie wird dort an der Juilliard School studieren und einen weltbekannten Lehrer haben: Robert Mann, einer der Mitbegründer des berühmten Juilliard String Quartet.

Die Resultate unserer Arbeit lassen sich auch am Deutschen Musikinstrumentenfonds ablesen. Als er 1993 mit dem Bund zusammen gegründet wurde, bestand er aus 16 Instrumenten. Inzwischen ist die Zahl der kostbaren Geigen, Bratschen und Celli auf über 120 angewachsen. 2002 ging ein lang gehegter Traum in Erfüllung: Seitdem enthält der Fonds zwei Violinen des italienischen Geigenbauers Antonio Stradivari.