Ein Leben für die Musik
Unsere Preisträger und Stipendiaten sind außergewöhnlich begabte Musiker zwischen 12 und 30 Jahren, die Musik zu ihrem Lebensinhalt gemacht haben. Auf den verschiedensten Instrumenten streben fast alle eine Karriere als Solist, Kammer- oder Orchestermusiker an. Sie leben in ganz Deutschland,– von manchen erst seit einigen Jahren zur Heimat gewählt.

Zu unseren Ehemaligen gehören viele deutsche „Stars der Klassik“ wie der Geiger Frank Peter Zimmermann oder der Pianist Gerhard Oppitz, nun Mitglieder unseres Kuratoriums, oder die Klarinettistin Sabine Meyer. Jüngere Musiker, inzwischen der Förderung entwachsen, haben bereits die Konzertsäle der Welt erobert, darunter die Geigerinnen Julia Fischer, Viviane Hagner und Baiba Skride, die alle drei auf Instrumenten aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds gespielt haben und international Erfolge feiern.

Igor Levit
Geboren 1987 in Russland, studierte er am Mozarteum Salzburg und der Musikhoch-schule in Hannover, wo der Pianist im Mai 2010 mit Auszeichnung abschloss. Schon während seiner Studien konzertierte er weltweit, z.B. in der Carnegie Hall New York. Igor Levit arbeitete mit renom-mierten Orchestern; 2010 sprang er für Hélène Grimaud ein und ging mit dem Israel Philharmonic Orchestra auf Tournee. Ein Carl-Heinz Illies-Förder-stipendium der Stiftung ermöglichte ihm 2009 die Teilnahme an den „Young Concert Artists International Auditions“ in New York.weiter
Alexandra Conunova
1988 in Kishinev/Moldawien geboren, erhielt sie ihren ersten Violinunterricht im Alter von sechs Jahren. Von 2006 bis 2010 studierte sie an der Hochschule für Musik und Theater Rostock in der Klasse von Prof. Petru Munteanu. Im Anschluss wurde sie von Prof. Krzysztof Wegrzyn an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover unterrichtet. Ergänzend zum Studium nahm sie an Meisterkursen teil, beispielsweise bei Prof. Igor Oistrach, Prof. Igor Ozim, Baiba Skride, Boris Kuschnir, Mihaela Martin und Ivry Gitlis.weiter
Benedict Kloeckner
1989 in Neuwied geboren, erspielte sich der Cellist nur 22 Jahre später nach zahlreichen Preisen seinen bisher größten Wettbewerbs-erfolg: Den 1. Preis beim New Talent Wettbewerb der European Broadcasting Union in Bratislava. Seit März 2009 spielt Benedict Kloeckner ein Violoncello von Francesco Rugeri, Cremona um 1670-1680, das die Stiftung dank einer großzügigen Spende der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung ankaufen konnte. Im März 2012 präsentierte ihn die Deutsche Stiftung Musikleben bei ihrem Kammermusikfest auf MS Europa. weiter

Debüt-CD von Fabian Müller

Auf seinem ersten Album OUT OF DOORS ("Im Freien") widmet sich Fabian Müller Werken , die auf unterschiedlichste Weise mit der Natur in Verbindung stehen oder "draußen", unter freiem Himmel spielen.

Die CD ist bei ARS Produktion erschienen und ab 1. März 2016 im Handel erhältlich.

www.ars-produktion.de

Erste Kritikerstimmen sind bereits voll des Lobes:
"Beeindruckendes CD-Debüt" - General-Anzeiger

"Ein musikalischer Denker mit nahezu unbegrenzten spieltechnischen Möglichkeiten" - Aachener Zeitung

"Ein Virtuose und Klangfarbenmaler erster Güte" - Nordwestradio

Die Deutsche Stiftung Musikleben wurde bei "Jugend musiziert" bereits im Jahr 2002 auf den jungen Pianisten aufmerksam und förderte ihn seither mit Sonderpreisen, Konzertauftritten und einem Carl-Heinz Illies Stipendium.

Ehemalige Stipendiatin
Die Geigerin Viviane Hagner, von der Deutschen Stiftung Musikleben seit 1996 begleitet, kann bereits auf eine erfolgreiche Karriere als Solistin zurückblicken. So debütierte sie 1999 mit den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbado und brachte 2002 unter Kent Nagano ein Violinkonzert von Unsuk Chin zur Uraufführung. Mit Hilfe des Gerd Bucerius-Förderstipendiums der Deutschen Stiftung Musikleben rundete sie ihre Ausbildung von 1998 bis 2001 in New York bei Pinchas Zukerman ab.