Soulez Larivière, Cosima
Violine

Cosima Soulez Larivière (*1996 in Paris, Frankreich) begann ihre Ausbildung 2005 als Jungstudentin an der Yehudi Menuhin School bei Prof. Natasha Boyarsky. Seit 2015 wird sie von Prof. Krzysztof Wegrzyn an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover ausgebildet, seit 2020 im Masterprogramm. Weitere musikalische Impulse erhielt sie u. a. von Zakhar Bron, Ana Chumachenco, Pinchas Zuckerman, Gábor Takács-Nagy, Leonidas Kavakos, Salvatore Accardo und Nobuko Imai.

Bereits 2005 gewann sie den 1. Preis der International Alexander Glazunov Youth Competition. Es folgten ein Sonderpreis beim Il Violino Magico 2007, ein 3. Preis beim Internationalen Violin-wettbewerb „Andrea Postacchini“ in Italien, ein 1. Preis beim Johannes Brahms-Wettbewerb in Österreich sowie ein 1. Preis bei der Bartók World Competition and Festival in Ungarn. 2018 wurde sie beim Internationalen Joseph Joachim Violinwettbewerb in Hannover mit einem 3. Preis sowie einem Sonderpreis für die beste Interpretation des zeitgenössischen Auftragswerks ausgezeichnet.

Neben zahlreichen Solo-Recitals im In- und Ausland, trat Cosima Soulez Larivière bereits mit dem Orchestra Tibor Varga, dem Yehudi Menuhin Orchestra, dem Guilford Symphony Orchestra, dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim, den Kunitachi Symphonikern und der NDR Radiophilharmonie auf. Kammermusikerfahrungen konnte die junge Geigerin u. a. beim Wimbledon Festival in England und an der Kronberg Academy im Rahmen von „Chamber Music Connects the World“ sammeln. Außerdem trat sie bei verschiedenen Festivals auf, wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival und dem Verbier Festival. Seit 2015 wird sie von Live Music Now und seit 2017 von der Studienstiftung des deutschen Volks und gefördert.

Als Preisträgerin des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt Cosima Soulez Larivière seit Februar 2019 eine Violine von Giovanni Grancino, Mailand 1675, eine treuhänderische Eingabe aus rheinischem Adelsbesitz, und wird Dank einer großzügigen Spende mit einer monatlichen Patenschaft gefördert.

Foto: DSM_Jann Wilken

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