Asal, Julius
Klavier

Julius Asal (*1997 in Bad Homburg) erhielt 2005 erstmals Unterricht von Prof. Sibylle Cada und wurde zwei Jahre darauf von Wolfgang Hess am Dr. Hoch's Konservatorium Frankfurt ausgebildet, bevor er 2013 als Jungstudent in die Klavierklasse von Prof. Oliver Kern an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt wechselte. Seit Frühjahr 2017 lebt er in Berlin, wo er bei Prof. Eldar Nebolsin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler seine künstlerische Ausbildung fortsetzt. In seiner noch jungen Karriere traf Julius Asal auf internationale Größen wie Anne-Sophie Mutter, Tabea Zimmermann, Sir András Schiff, Christoph Eschenbach, Boris Berezovsky, Richard Goode und Menahem Pressler, die ihn maßgeblich beeinflusst haben.

Bereits im Alter von neun Jahren gewann er den Sonderpreis beim Mendelssohn-Wettbewerb für junge Streicher und Pianisten. Im August 2017 stand er mit gerade einmal 20 Jahren als einziger Deutscher im Finale des legendären Busoni Wettbewerbs. Eine Woche später gewann er die European Auditions der „Young Concert Artists“. Zu seinen letzten Erfolgen zählen Preise beim Internationalen Klavierwettbewerb Palma d’Oro und beim Internationalen Brahms Wettbewerb.

Er ist regelmäßiger Gast namhafter Festivals, darunter das Rheingau Musikfestival, die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und das Schleswig-Holstein Musik Festival. Außerdem war er bereits in der Alten Oper Frankfurt, Merkin Concert Hall New York und dem Wiener Musikverein zu erleben. Er trat mit der Deutschen Radiophilharmonie, dem Brandenburgischen Staatsorchester und dem St. Andrew Symphony Orchestra auf. Im Jahr 2020 führen ihn seine Auftritte nach Amerika, England, Italien, Tschechien, Spanien und in die Schweiz. Julius Asal ist Träger des Steinway Preises sowie u. a. Stipendiat der Oxford Philharmonic Society und der Ferruccio Busoni Foundation.

Julius Asal ist neben seiner solistischen Tätigkeit auch als begeisterter Kammermusiker zu erleben. So gründete er 2012 das Arcon Trios. Darüber hinaus widmet er sich seit einigen Jahren Gesprächskonzerten und Lesungen mit musikalischer Rahmenhandlung.

Die Deutsche Stiftung Musikleben verlieh Julius Asal 2019 ein Carl-Heinz Illies-Förderstipendium, das ihm die Teilnahme am Oxford Piano Festival in England und am Klavierwettbewerb Palma d´Oro, Italien, ermöglichte.

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