Tomotaki, Mayu
Violine

Mayu Tomotaki (*1995 in Nara, Japan) wird seit 2014 an der Universität der Künste in Berlin von Prof. Latica Honda-Rosenberg unterrichtet, seit 2019 im Masterstudium. Zusätzliche Impulse erhielt sie durch den Besuch von Meisterkursen bei Zakhar Bron, Ernst Kovacic, Donald Weilerstein, Tanja Becker-Bender, Christoph Schickedanz und Michael Frischenschlager.

Die junge Geigerin erspielte sich etliche 1. Preise, u. a. beim 23. Violinwettbewerb der Ibolyka-Gyarfas-Stiftung in Berlin 2014 und beim 25. Königin Sophie Charlotte Violinwettbewerb 2018. 2019 gewann sie bei der 7. Sendai International Music Competition den 3. Preis und wurde mit ihrem Vox Quartett beim Alice Samter Kammermusikwettbewerb mit dem 2. Preis ausgezeichnet.

Mayu Tomotaki war bereits auf vielen nationalen und internationalen Bühnen zu hören und zu Gast bei verschiedenen Festivals, wie beispielsweise dem Verbier Festival 2018 und dem Zermatt Festival im Jahr 2019.

Von 2016 bis 2017 war Mayu Tomotaki Stipendiatin des Vereins „Freunde Junger Musiker e.V.“ in Berlin, derzeit wird sie über das Programm des japanischen Kulturministeriums „Program of Overseas Study for Upcoming artists sponsored by the Agency of cultural affairs, the Japanese government“ gefördert.

Als Preisträgerin des 28. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt Mayu Tomotaki seit Februar 2020 eine Violine von Matteo Goffriller, Venedig 1715-1720, eine treuhänderische Eingabe in den Fonds aus Hannoveraner Familienbesitz. Darüber hinaus wird sie seit April 2020 über das Patenschaftsprogramm der Stiftung mit einem monatlichen Stipendium gefördert.

Foto: Jann Wilken

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