Staples, Louisa
Violine

Louisa Staples (*2000 in London, Großbritannien) begann 2008 mit ihrem Violinunterricht an der Yehudi Menuhin School bei Prof. Natasha Boyarsky. Seit 2017 studiert sie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in der Klasse von Prof. Antje Weithaas. Durch die Teilnahme an Meisterkursen u. a. bei Phillipe Graffin, Robert Levin und Lewis Kaplan ver¬tiefte sie ihre künstlerische Ausbildung.

2018 erspielte sich die junge Geigerin den 2. Preis und den Sonderpreis für die beste Leistung des Pflichtstücks beim Internationalen Carl Flesch Violinwettbewerb in Ungarn sowie einen herausragenden 4. Preis beim Internationalen Long-Thibaud-Crespin Wettbewerb in Paris. Im Jahr darauf wurde ihr beim internationalen Louis Spohr-Wettbewerb in Weimar der Sonderpreis der Stiftung Villa Musica verliehen.

Louisa Staples spielte bereits in einigen nationalen und internationalen Orchestern, wie beispielsweise der City of London Sinfonia, dem London International Orchestra, dem Westminster Orchestra und dem Orchestre National des Pays de la Loire.

Sie ist gern gesehener Gast bei renommierten Festivals, wie z. B. dem Menuhin Festival Gstaad, dem Pablo Casals Festival und dem Harrogate International Festival, und war schon in großen Konzertsälen wie dem Southbank Center, der Cadogan Hall, der Wigmore Hall, dem Concertgebouw Amsterdam und dem L’Auditorium de Radio France zu hören.

Als Preisträgerin des 28. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt Louisa Staples seit Februar 2020 eine Violine von Lorenzo Storioni, Cremona 1774, aus dem Besitz der Bundesrepublik Deutschland. Darüber hinaus fördert die Stiftung sie seit dem Frühjahr 2020 dank einer großzügigen Stiftungsfreundin über ihr Patenschaftsprogramm mit einem monatlichen Stipendium und präsentierte die junge Geigerin beim 20. Sylter Sommerkonzert, das aufgrund der Corona-Pandemie nicht live stattfinden konnte, online auf Facebook und YouTube.

Foto: DSM_Jann Wilken

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