Milwidsky, Mathilde
Violine

Mathilde Milwidsky(*1994 in London, Großbritannien) begann im Alter von sechs Jahren mit dem Geigenspiel. Ab ihrem neunten Lebensjahr studierte sie am Royal College of Music London und anschließend, mit einem vollen Stipendium, an der Royal Academy of Music bei György Pauk. Zurzeit wird sie an der Hochschule für Musik und Theater München in der Klasse von Mi-kyung Lee ausgebildet. Darüber hinaus nahm sie an zahlreichen Meisterkursen teil, u. a. bei Leonidas Kavakos, Maxim Vengerov, Alina Ibragimova und Mihaela Martin.

Mathilde Milwidsky wurde 2019 für eine Teilnahme am Queen Elisabeth Violinwettbewerb in Brüssel ausgewählt und mit dem 3. Preis bei der Windsor Festival International String Compe¬tition ausgezeichnet. 2018 errang sie den 1. Preis und den Publikumspreis beim ersten Aurora Musik Wettbewerb in Schweden und war Semifinalistin des Internationalen Joseph Joachim Violinwettbewerbs in Hannover. Die junge Geigerin gewann die Streichersektion des Royal Overseas League-Musikwett¬bewerbs 2017 und war in der Saison 2017/18 Künstlerin am St. John's Smith Square, London.

Als Solistin ist Mathilde Milwidsky bereits in renommierten Konzerthäusern wie beispielsweise in der Royal Festival Hall, der Wigmore Hall und der Royal Albert Hall aufgetreten. Bei internationalen Festivals, z.B. IMS Prussia Cove, Fränkische Musiktagen, Musikdorf Ernen oder Presteigne und Cheltenham, arbeitete sie u.a. mit Künstlern wie Esther Hoppe, Christian Poltera, Rosanne Philippens und Lilli Maijala zusammen.

Im Sommer 2020 brachte sie ihr Debütalbum mit dem Pianisten Sam Haywood beim Label Toccata Classics heraus, weshalb sie als „Young Artist of the Month“ in der Juli-Ausgabe des Classical Music Magazine vorgestellt wurde.

Als Preisträgerin des 28. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds stellt ihr die Deutsche Stiftung Musikleben seit Februar 2020 ein Instrument zur Verfügung, derzeit eine Violine von Lorenzo Ventapane, Neapel 1795, aus dem Besitz der Deutschen Stiftung Musikleben. Darüber hinaus fördert die Stiftung sie seit dem Frühjahr 2020 über ihr Patenschaftsprogramm mit einem Stipendium.

Foto: Jann Wilken

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