Lössl, Engin
Viola

Engin Lössl(*1992 in Baden, Österreich) erhielt seinen ersten Geigenunterricht im Alter von fünf Jahren bei Ute Lehmann. Schon ein Jahr später wurde er als Jungstudent an der Musikuniversität in Oberschützen bei Regina Brandstätter aufgenommen. Seit 2005 spielt er Viola. Das Vorstudium absolvierte er zunächst bei Ulla Schulz an der Musikuniversität in Wien. 2012 bis 2016 war er Student bei Prof. Thomas Selditz an der Musikuniversität Wien und setzte anschließend sein Studium an der Musikhochschule Stuttgart bei Prof. Gunter Teuffel fort.

2016 erspielte sich Engin Lössleinen 4. Preis und einen Sonderpreis beim Johannes Brahms Wettbewerb in Pörtschach.

2007 nahm er an seiner ersten Asien-Tournee als Solo-Bratschist und Solist mit den „Jungen Wiener Solisten“ teil. 2009 war er zu Gast bei den „Schwetzinger Festspielen“ und trat als Solist 2011 erstmalig im großen Saal des Wiener Musikvereins auf. Im selben Jahr spielte er als Solist zusammen mit Radoslaw Szulc Mozarts „Sinfonia Concertante“ im Schloss Esterhazy.

Seit 2018 ist er regelmäßig beim Symphonie¬orchester des Bayerischen Rundfunks als Aushilfe tätig und arbeitet als Vertretung des Vorspielers beim hr-Sinfonieorchester. Seit 2018 ist Engin Lössl Vorspieler und seit 2019 stellvertretender Solo-Bratschist beim Beethoven Orchester Bonn.

Als Preisträger des 28. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt Engin Lössl seit Februar 2020 eine Viola von Stephan von Baehr, Paris 2009, eine Treugabe der Jürgen und Monika Blankenburg-Stiftung.

Foto: Jann Wilken

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