Haas, Thomas
Violoncello

Thomas Haas(*2002 in Bernkastel-Kues) erhielt mit sechs Jahren seinen ersten Cellounterricht, ab 2013 wurde er von Joachim Hess in Stuttgart unterrichtet. 2013 begann er sein Vorstudium bei Prof. Conra¬din Brotbek an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Weitere Impulse erhielt er von Mario de Secondi und Christian Sikorski.

Meisterkurse besuchte er unter anderem bei Marie-Elisabeth Hecker, Mario de Secondi und Daniel Müller-Schott.

Der junge Cellist wurde mehrfach mit 1. Preisen beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ ausgezeichnet. Zuletzt erspielte er sich 2016 und 2019 1. Bundespreise in der Kategorie „Violoncello solo“ und 2017 in der Kategorie „Streicherensemble, verschiedene Instrumente“ mit seinem Duopartner Lewin Creuz, verbunden mit Sonderpreisen der Deutschen Stiftung Musikleben und der Berthold Hummel Stiftung.

Neben seiner solistischen Tätigkeit ist Thomas Haas begeisterter Kammermusiker. 2017 nahm er am Kammermusikkurs der Kronberg Academy „Mit Musik – Miteinander“ teil.

Er sammelte bereits Orchestererfahrung als Stimmführer des Jugendsinfonieorchesters der Musikschule Tübingen und in der Jungen Sinfonie Reutlingen. Sein Debüt als Solist gab er im November 2018 mit Dvořáks Cellokonzert h-moll.

Seit 2016 stellt die Deutsche Stiftung Musikleben Thomas Haas ein Instrument zur Verfügung. Derzeit spielt er als Preisträger des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds 2020 ein Violoncello von Jean Baptiste Lefebvre, Paris um 1760, eine treuhänderische Eingabe aus Bad Sodener Familienbesitz.

Foto: Jann Wilken

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