Ascher, Johannes
Violine

Johannes Ascher (*1998 in Tuttlingen) bekam seinen ersten Violinunterricht 2003 von seiner Mutter Monika Ascher, ab 2007 wurde er dann von Prof. Rudolf Rampf an der Musikschule Tuttlingen ausgebildet, bei dem er ab 2013 ein Basisstudium am Landeskonservatorium Feldkirch begann. Zusätzlich erhielt er ab 2006 beziehungsweise ab 2013 Querflöten- und Klavierunterricht. 2015 wechselte er in die Klasse von Prof. Rudens Turku, bei dem er 2017 auch sein Vollstudium aufnahm. Seit 2018 studiert Johannes Ascher an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin in der Klasse von Prof. Ulf Wallin. Meisterkurse besuchte er u. a. bei Ana Chumachenco, Mauricio Fuks, Christoph Wyneken, Christian Sikorski und beim Fauré Quartett.

Johannes Ascher erspielte sich zwischen 2007 und 2016 zahlreiche Preise bei „Jugend musiziert“ als Flötist und Geiger, zuletzt 2016 einen 1. Bundespreis mit Höchstpunktzahl in der Kategorie „Violine solo“, verbunden mit einem Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben. 2014 war er als Flötist Finalist bei der „Jeunesses International Music Competition Bucharest“, 2016 wurde er 1. Preisträger beim Solistenwettbewerb des Vorarlberger Landeskonservatoriums.

Ab 2013 war er Mitglied im Landesjugendorchester Baden-Württemberg, wo er auch als Konzertmeister tätig war, sowie im Bundes¬jugendorchester. Dort spielte er u. a. unter der Leitung von Alexander Shelley und Sir Simon Rattle.

Als Solist trat er mit dem Sinfonieorchester und dem Kammerorchester Villingen-Schwenningen sowie dem Kammerorchester Tuttlingen auf und war u. a. zu Gast bei den Ludwigsburger Festspielen und den Starnberger Musiktagen. Auch im Gasteig München war er bereits zu erleben.

Als Preisträger des 27. Wettbewerb des Deutschen Musikinstrumentenfonds 2019 spielt Johannes Ascher derzeit eine Violine von Jean Baptiste Vuillaume, Paris, eine treuhänderische Eingabe aus Hamburger Familienbesitz in den Deutschen Musikinstrumentenfonds.

Foto: DSM/Jann Wilken

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