Probst, Tassilo
Violine

Tassilo Probst (*2002 in München) erhielt mit vier Jahren seinen ersten Violinunterricht nach der Suzuki-Methode bei Hannelore Dörries. Darüber hinaus spielt er Saxophon und Klavier. Ab 2015 erhielt er Violinunterricht bei David Frühwirth und wurde zusätzlich als Jungstudent an der Hochschule für Musik und Theater München von Prof. Sonja Korkeala ausgebildet. Seit 2017 ist er Student in der Violinklasse von Prof. Ingolf Turban an der Hochschule für Musik und Theater München. Meisterkurse besuchte er bei Professoren wie Ingolf Turban oder Zakhar Bron.

Mehrfach erspielte sich der junge Geiger 1. Preise bei „Jugend musiziert“. 2015 war er erstmals alt genug, um zum Bundeswettbewerb zugelassen zu werden und wurde im Duo mit Jakob Aumiller am Klavier auf Anhieb mit einem 1. Preis mit Höchstpunktzahl, verbunden mit einem Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben, ausgezeichnet. Im selben Jahr wurde dem Duo der 2. Preis beim Carl Bechstein-Wettbewerb Berlin zuerkannt. Auch beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ 2016 war er erfolgreich und erspielte sich 1. Preise als Solist, erneut samt Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben, und in der Kategorie Klavier-Kammermusik, verbunden mit einem Sonderpreis des Bärenreiter-Verlags. 2017 gewann Tassilo Probst einen 1. Preis beim Internationalen Anton Rubinstein Wettbewerb – Violine Junior, war als zweitjüngster Teilnehmer Semifinalist beim Internationalen Johannes Brahms Wettbewerb, Pörtschach und bekam den Hans-Schaeuble-Award im Rahmen der Arosa Music Academy. 2016 debütierte er solistisch mit dem Sinfonischen Orchester der Philharmonie Bad Reichenhall.

Für die Teilnahme an der Zakhar Bron Academy in Interlaken 2017 wurde ihm ein Gerd Bucerius-Stipendium der Deutschen Stiftung Musikleben zugesprochen. Seit Februar 2017 spielt Tassilo Probst als Preisträger des 25. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds in der Deutschen Stiftung Musikleben eine Geige von Giovanni Grancino, Mailand 1690, eine treuhänderische Eingabe aus Hamburger Familienbesitz und wird dank der Unterstützung der Jürgen und Monika Blankenburg-Stiftung mit einer Patenschaft gefördert.

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