Probst, Tassilo
Violine

Tassilo Probst (*2002 in München) erhielt mit vier Jahren seinen ersten Violinunterricht nach der Suzuki-Methode bei Hannelore Dörries. Darüber hinaus spielt er Saxophon und Klavier. Ab 2015 erhielt er Violinunterricht bei David Frühwirth und wurde zusätzlich als Jungstudent an der Hochschule für Musik und Theater München zunächst von Prof. Sonja Korkeala und ab 2017 von Prof. Ingolf Turban an der Hochschule für Musik und Theater München ausgebildet. Mit 16 Jahren schloss er seine Schulbildung mit dem Abitur ab und nahm im Herbst 2019 sein Vollstudium bei Prof. Ingolf Turban auf. Er ist Stipendiat der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein und nimmt dort an den Intensiv-Wochen und Aktivitäten der Akademie teil. Auch war er 2019 Stipendiat der Hope Music Academy. Meisterkurse besuchte er bei Professoren wie Linus Roth, Boris Kuschnir, Christoph Poppen, Pierre Amoyal, Julia Fischer und Zakhar Bron.

Für die Teilnahme an der Zakhar Bron Academy in Interlaken 2017/2018 wurde ihm ein Gerd Bucerius-Stipendium der Deutschen Stiftung Musikleben zugesprochen. Seit Februar 2017 spielt Tassilo Probst als Preisträger des 25. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds der Deutschen Stiftung Musikleben eine Geige von Giovanni Grancino, Mailand 1690, eine treuhänderische Eingabe aus Hamburger Familienbesitz und wird dank der Unterstützung der Jürgen und Monika Blankenburg-Stiftung mit einer Patenschaft gefördert.

Er ist vielfacher Preisträger renommierter nationaler und internationaler Wettbewerbe: Unter anderem vierfacher 1. Bundespreisträger bei „Jugend musiziert", ausgezeichnet mit Sonderpreisen der Deutschen Stiftung Musikleben und mit diversen Stipendien. 2015 erhielt er den zweiten Preis beim „Carl Bechstein-Wettbewerb" in Berlin. International erreichte er 2017 den ersten Preis beim „Internationalen Anton Rubinstein Wettbewerb" in Düsseldorf sowie 2018 in Lublin/Polen den zweiten Preis beim „14th International Competition of Young Violinists in Honour of Karol Lipinski and Henryk Wieniawski“.

14jährig debütierte er mit dem Glasunow Violinkonzert mit der Philharmonie Bad Reichenhall unter der Leitung von Generalmusikdirektor Christian Simonis und wurde daraufhin mehrfach vom Orchester für weitere Projekte als Solist eingeladen. Mit gerade 16 Jahren spielte er Tschaikowskys Violinkonzert im Herkulessaal der Residenz München sowie in der Serie „Junge Stars in Fürstenfeld“ mit der Neuen Philharmonie München unter der Leitung von Fuad Ibrahimov. Weitere Konzerterfahrungen sammelte er z.B. 6/2019 bei dem Preisträgerkonzert mit Prokofjews Violinkonzert Nr. 1 und der Südwestdeutschen Philharmonie unter der Leitung von Eckart Manke, 7/2019 mit der Bayerischen Philharmonie unter der Leitung von Mark Mast mit dem Mendelssohn Violinkonzert. In 7/2019 wurde er bei den Weimarer Meisterkursen ausgewählt für das Abschlusskonzert „Die Besten zum Schluss“ und spielte mit der Jenaer Philharmonie unter der Leitung von Markus L. Frank das H. Wieniawski Violinkonzert Nr. 1 fis-Moll. Standing Ovation erhielt er 8/2019 beim Abschlusskonzert „Alpen Klassik International Summerschool 2019 “ für seine Interpretation des Tschaikowsky Violinkonzertes mit den Bad Reichenhaller Philharmonikern unter der Leitung von Prof. Marcus Bosch. 9/2019 lud ihn Daniel Hope spontan ins Konzerthaus Berlin zum Berliner Salon „Hope@9pm Musik and Talk“ als jungen Künstler ein. 10/2019 spielte er als Solist die Uraufführung des Violinkonzertes von Sebastian Schwab mit dem Philharmonischen Orchester der Stadt Trier unter der Leitung von Generalmusikdirektor Jochen Hochstenbach.

Er war mehrfach bereits Gast bei dem Rundfunksender “BR Klassik” und bei unterschiedlichen Festivals wie z.B. “Stars & Rising Stars”, dem „MIECZYSŁAW WEINBERG-FESTIVAL“ München und den Residenzfestspielen Darmstadt.

Auch ist er ein begeisterter Kammermusiker. Seine Kammermusik Partner sind u.a. Prof. J. Umbreit, Prof. D. Ishizaka, Prof. G. Schiefen, der amerikanische Pianist Maxim Lando.

Foto: DSM_Jann Wilken

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