Creuz, Lewin
Violine

Lewin Creuz (*2003 in Freiburg im Breisgau) erhielt bereits im Alter von zwei Jahren den ersten Violinunterricht bei seiner Mutter sowie an der Oberlin Kinderuniversität. 2013 wechselte er an die Stuttgarter Musikschule zu Andreas Zack und wurde 2014 als Jungstudent an der Musikhochschule Stuttgart in die Vorklasse von Prof. Christian Sikorski aufgenommen. Seit Herbst 2019 studiert Lewin an der Hochschule für Musik und Theter München bei Prof. Sonja Korkeala. Lewin Creuz gewann mehrere 1. Bundespreise bei „Jugend musiziert“, u. a. 2016 in der Kategorie „Violine solo“ und 2017 in der Kategorie „Streicher Duo“, verbunden mit einem Sonderpreis der Bertold Hummel-Stiftung für die beste Interpretation eines Werks der klassischen Moderne. 2015 und 2016 erspielte er sich beim Internationalen Wettbewerb für junge Geiger der Anton Rubinstein Akademie Düsseldorf einen Meisterbogen von Heinrich Knopf als Leihgabe. 2015 und 2017 gewann Lewin jeweils einen Sparkassenförderpreis und 2019 einen 1. Preis mit Höchstpunktzahl beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Halle in der Kategorie „Violine solo“ verbunden mit einem Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben.

Der junge Geiger debütierte 2015 mit dem Bartholdy-Ensemble in Rheinfelden mit Mozarts Konzert für Violine und Orchester in D-Dur. Im Jahr 2017 war Lewin Creuz als Solist mit dem Stuttgarter Ärzteorchester in der Liederhalle Stuttgart zu hören, nahm bei „Musik Miteinander“ der Kronberg Akademie teil und führte als "rising star“ in Kooperation mit der Musikhochschule Stuttgart das zeitgenössisches Werk „Kol“ von Tvi Avni auf. 2019 trat Lewin als Solist mit dem Stuttgarter Paulusorchester unter Frank Kleinheins auf.

Lewin ist Mitglied im Bundesjugendorchester und Konzertmeister des Schüler-Sinfonie-Orchesters Stuttgart.

Seit 2016 stellt ihm die Deutsche Stiftung Musikleben ein Instrument aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds leihweise zur Verfügung, seit 2018 eine Violine von Giovanni Pistucci aus Neapel um 1900, eine treuhänderische Eingabe aus Hamburger Familienbesitz.

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