Tchumburidze, Veriko
Violine

Veriko Tchumburidze (*1996 in Adana, Türkei) erspielte sich als Preisträgerin des 24. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds im Februar 2016 eine Violine von Giambattista Guadagnini, Mailand 1756, eine treuhänderische Eingabe aus Augsburger Familienbesitz. Nur ein halbes Jahr später gewann sie den 1. Preis beim Internationalen Henryk Wieniawski Violinwettbewerb in Polen und lenkte die Aufmerksamkeit der musikalischen Welt auf sich.

Konzerte als Solistin führten sie in die Victoria Hall Genf, in das KKL Luzern und in die Tonhalle Zürich. Sie nahm an der Seiji Ozawa International Academy sowie am Verbier Festival in der Schweiz teil und spielte beim Eröffnungskonzert des 41. Istanbul Foundation for Culture and Arts Festivals mit dem Borusan Symphony Orchestra in Istanbul. Einladungen zu zahlreichen Festivals folgten wie dem Gstaad Menuhin Festival & Academy, dem Schleswig-Holstein Musik Festival und den Musica Mundi Festspielen.

Gemeinsam mit dem Brandenburgischen Kammerorchester spielte sie die Filmmusik von „Schindlers Liste“ von John Williams ein, führte das Tripelkonzert C-Dur op. 56 von Ludwig von Beethoven mit dem Presidential Symphony Orchestra in Ankara auf und konzertierte als Stipendiatin der „Orpheum Musik Stiftung“ Zürich mit dem Münchner Kammerorchester.

Mit ihrem Trio Arte erhielt sie 2016 den 1. Preis beim Pietro Argento International Music Competition in Gioia del Colle/Italien und spielte die Welturaufführung des eigens für das Trio komponierten Werks „Ludus Modalis“ des türkischen Komponisten Özkan Manav.

Ihren ersten Geigenunterricht erhielt Veriko Tchumburidze am staatlichen Konservatorium der Universität Mersin. Als Stipendiatin des Förderprogramms „Young Musicians on World Stages“ wurde sie von Prof. Dora Schwarzberg in Wien unterrichtet und 2014 in die Klasse von Prof. Ana Chumachenco an der Hochschule für Musik und Theater München aufgenommen.

Die Deutsche Stiftung Musikleben präsentierte ihre Stipendiatin im Dezember 2016 beim traditionellen Adventskonzert im Hamburger KörberForum, im Februar 2017 beim Preisträgerkonzert im Rahmen des 25. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe sowie beim Geburtstagskonzert der Deutschen Stiftung Musikleben „So klingt die Zukunft“ im Großen Saal der Elbphilharmonie im Oktober 2017. Seit April 2016 ist sie Sigrid Henschen-Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben.

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