Greve, Hans
Kontrabass

Hans Greve (*1999 in Schwerin) erhielt mit sechs Jahren seinen ersten Violinunterricht bei Marta Olejko an der Musikschule Ataraxia Schwerin. Nach seiner Aufnahme in die Musikklasse des Goethe-Gymnasiums Schwerin nahm er ab 2009 Kontrabassunterricht bei Uwe Schütz. 2014 wechselte er zu Karsten Lauke, Solobassist der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin. 2015 wurde er als Frühstudent in die young academy rostock in die Klasse von Prof. Silvio dalla Torre aufgenommen. Seit dem Sommersemester 2018 studiert er in der Klasse von Prof. Bo¸o Parad¸ik an der Musikhochschule Freiburg. Im Rahmen von Meisterkursen arbeitete er mit namhaften Professoren wie Esko Laine, Dorin Marc oder Joel Quarrington zusammen.

Orchestererfahrung sammelte Hans Greve zunächst im Jugendsinfonieorchester Schwerin und dem Landesjugendorchester M-V, woraufhin er unter anderem Orchestermitglied bei Projekten des Cardiff University Symphony Orchestra, der Jungen Norddeutschen Philharmonie, der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin und den Mannheimer Philharmonikern war. Seit 2017 ist er festes Mitglied des Bundesjugendorchesters, seit 2018 auch als Stimmführer. Durch seine dortige Mitgliedschaft hatte der junge Bassist bereits die Möglichkeit, mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker und des Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam in einem Orchester und unter berühmten Dirigenten wie zum Beispiel Sir Simon Rattle, Alexander Shelley oder Daniele Gatti zu spielen.

Im April 2018 gab Hans Greve sein Debüt als Solist mit den Neubrandenburger Philharmonikern. Weitere solistische und kammermusikalische Auftritte führten ihn unter anderem ins Konzerthaus Berlin, die Mozartsäle Hamburg und zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.

2017 war Hans Greve Bundespreisträger bei „Jugend Musiziert” in der Kategorie „Streicherensemble: gleiche Instrumente“ und erhielt im Anschluss einen Sonderpreis der Ingeborg Fahrenkamp-Schäffler-Stiftung. Er ist Stipendiat der Oscar und Vera Ritter-Stiftung. Die Deutsche Stiftung Musikleben stellt ihm seit März 2017 einen Kontrabass deutscher Arbeit, anonym um 1950, eine treuhänderische Eingabe in den Deutschen Musikinstrumentenfonds aus Diekholzener Familienbesitz zur Verfügung.

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