Schmidt-Rüdt, Svenja
Violoncello

Svenja Schmidt-Rüdt (*1998 in Ziegenhain) erhielt mit sechs Jahren ihre ersten Cellounterricht bei Christian Keller in Marburg. 2007 wechselte sie zu Giga Khelaia (Stuttgart) und wird seit 2016 von Prof. Danjulo Ishizaka (Berlin) unterrichtet. Internationale Meisterkurse bei Steven Isserlis, Peter Buck, Stephan Forck, Rudolf Gleissner, Alexandra Müller, Hans-Christian Schweiker und Marie-Elisabeth Hecker ergänzen ihre musikalische Ausbildung.

2009 wurde die junge Cellistin beim Tonkünstlerwettbewerb Baden-Württemberg mit einem 1. Preis ausgezeichnet. Beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ erspielte sie sich 2013 in der Kategorie „Violoncello solo“ einen 1. Preis mit Höchstpunktzahl, verbunden mit einem Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben. Zudem wurde ihr ein 1. Preis beim 3. Achterkerke-Musikpreis des Usedomer Musikfestivals 2016 sowie ein 2. Preis beim internationalen Cello-Wettbewerb 2014 in Liezen (Österreich) zugesprochen.

Sie konzertierte unter anderem mit den Heidelberger Symphonikern anlässlich des Eröffnungskonzertes des Mozart Festivals und mit der Waiblinger Sinfonjetta im Raum Stuttgart. Eine Konzerttournee führte Svenja Schmidt-Rüdt gemeinsam mit den Engelberger KammerCellisten nach Norwegen.

Darüber hinaus widmet sie sich intensiv der Kammermusik: mit ihren musikalischen Partnern Elene Meipariani (Violine) und Leonie Dreher (Klavier) gründete sie das Eleonia-Klaviertrio. Dessen erfolgreiche Arbeit begann in der Kammermusikklasse von Giga Khelaia und wird inzwischen in der Jungstudentenklasse von Prof. Peter Buck an der Musikhochschule Stuttgart gefördert.

Die Deutsche Stiftung Musikleben präsentierte ihre Stipendiatin erstmals im Juni 2013 anlässlich eines Konzertes mit „Jugend musiziert“-Preisträgern im Hotel Louis C. Jacob in Hamburg. Seit Juli 2015 wird Svenja Schmidt-Rüdt durch das Patenschaftsprogramm der Stiftung gefördert.

Als Preisträgerin des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds in der Deutschen Stiftung Musikleben spielt sie ein Violoncello von Charles François Gand, Paris 1842, aus Stiftungsbesitz.

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