Dawidiuk, Jan-Aurel
Orgel

Jan-Aurel Dawidiuk (*2000 in Hannover) erhielt mit sechs Jahren seinen ersten Klavier- und Geigenunterricht. Im Herbst 2014 wurde er als Frühstudent am Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter IFF der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover in die Klavierklasse von Konrad Maria Engel aufgenommen. Seit 2016 setzt er sein Frühstudium bei Prof. Roland Krüger fort und ergänzt seine pianistische Ausbildung bei Gabriele Leporatti. Im Orgelspiel wird er von Prof. Martin Sander in Detmold unterrichtet. Meisterkurse für Klavier besuchte er bei Tatiana Zelikman und Ingo Dannhorn sowie für Orgel bei Martin Sander und Tomasz Nowak. Sieben Jahre lang war er aktiver Sänger im Kna-benchor Hannover. Sein derzeitiger Berufswunsch ist es, Dirigent zu werden.

Jan-Aurel Dawidiuk ist Preisträger verschiedener Wettbewerbe für Orgel und Klavier. U. a. erspielte er sich 2015 beim Rotary-Klavierwettbewerb in Essen und beim 24. Kleinen Schumann-Wettbewerb in Zwickau 2016 1. Preise samt Sonderpreisen. Bei „Jugend musiziert“ wurde er sowohl solistisch in den Kategorien „Klavier“ und „Or-gel“ als auch kammermusikalisch mit mehreren 1. Preisen ausgezeichnet: 2014 erspiel-te er sich einen 1. Bundespreis in der Kategorie „Klavier solo“. Als einziger unter 44 jungen Organistinnen und Organisten erreichte er beim Bundeswettbewerb 2015 die Höchstpunktzahl, woraufhin er mit einem Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musik-leben, einem mehrjährigen Stipendium der Jürgen Ponto-Stiftung sowie einem För-derstipendium der Stiftung „Jugend musiziert Niedersachsen“ ausgezeichnet wurde. Darüber hinaus nahm er noch an zwei Duo-Wertungen teil und erspielte sich so insgesamt drei Bundespreise. Auch 2016 erhielt er beim Bundeswettbewerb „Jugend musi-ziert“ einen Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben für die Höchstbewertung in der Kategorie „Duo: Klavier und ein Blechblasinstrument“. 2017 folgte ein weiterer 1. Bundespreis in der Kategorie „Klavier solo“ sowie die Auszeichnung mit dem Hans Sikorski-Gedächtnispreis der Deutschen Stiftung Musikleben für seine Interpretation von Jörg Widmanns „Zirkustänze“.

Als Pianist konzertierte Jan-Aurel Dawidiuk u.a. im Rahmen des „Klavierfestival Ruhr“ in der Philharmonie Essen, im Kleinen Sendesaal des NDR in Hannover sowie im Sendesaal Bremen. Orgelkonzerte führten ihn nach St. Petri in Hamburg, St. Jacobi in Göttingen, St. Lamberti in Oldenburg sowie in den Essener Dom.

Die Deutsche Stiftung Musikleben präsentierte ihren Stipendiaten erstmals im Juli 2016 beim Sommerkonzert in St. Severin zu Keitum auf Sylt, wo er sowohl als Organist als auch als Cembalist zu hören war. Im Mai 2017 eröffnete er am Cembalo gemeinsam mit dem Geiger Jakow Pavlenko das Festkonzert der Stiftung im Pierre Boulez Saal in Berlin und war im Juni bei Konzert&Kaffeeklatsch im Hotel Louis C. Jacob in Hamburg als Pianist zu erleben.

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