Foron, Mira Marie
Violine

Mira Marie Foron erhielt fünfjährig ihren ersten Geigenunterricht. Kurz darauf wurde sie als Jungstudentin am Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter IFF an der Musikhochschule Hannover in die Klasse von Prof. Ina Kertscher aufge¬nom¬men. Zudem bekam sie dort Klavierunter¬richt von Dr. Elena Levit. Im Alter von neun Jahren besuchte sie ihren ersten Meisterkurs bei Prof. Boris Garlitsky an der Internationalen Sommerakademie in Nizza. 2012 wechselte sie an die Folkwang Universität Essen als Jungstudentin in die Klasse von Prof. Garlitsky und setzt seit Januar 2015 ihre musikalische Ausbildung bei Prof. Koh Gabriel Kameda an der Hochschule für Musik Detmold fort. Der Besuch von Meisterkursen von Frank Peter Zimmermann, Josef Rissin, Daniel Hope, Zakhar Bron und im Rahmen des Kammermusikkurs „Musik Miteinander“ der Kronberg-Academy gaben ihr zusätzliche musikalische Impulse.

Seit 2008 gewann Mira Marie Foron regelmäßig 1. Preise mit Höchstpunktzahl auf allen Ebenen von „Jugend musiziert“, 2016 samt Sonderpreis der Deutschen Stiftung Mu-sikleben. Zu ihren internationalen Wettbewerbeserfolgen zählen 1. Preise u.a. beim 9. Wettbewerb „Premio Città di Padova“ in Italien 2011, beim Concours Flame in Paris 2011 und beim Violinwettbewerb „Andrea Postacchini“ in Fermo, Italien, 2013. 2014 erspielte sie sich neben einem 1. Preis bei der Anton Rubinstein Akademie in Düsseldorf eine ¾-Violine von Carlo Bergonzi als Leihgabe. Hier wurde sie 2016 erneut ausgezeichnet, dieses Mal mit dem Förderpreis der Akademie. Noch im selben Jahr kam ein 1. Preis beim „Ferdinand Trimborn Förderpreis NRW 2016“ hinzu.

Mira Marie Foron debütierte 2013 als Solistin in der Orangerie Schloss Rheda-Wiedenbrück und in Hörstel, Nordrhein-Westfalen. Außerdem gewann sie den Swiss Charity Award 2016 und debütierte 2016 in der Tonhalle Zürich. Auf Einladung von Anne-Sophie Mutter war die junge Geigerin 2017 u.a. bei den Salzburger Festspielen zu erleben. Ebenfalls 2017 trat sie beim Festival Stars at the Rhine in Basel auf. Im Juli spielte sie das Violinkonzert von Sibelius mit dem Philharmonischen Orchester Hagen dirigiert von Hye Ryung Lee.

Sie nahm am „Eurovision Young Musicians“ in Edinburgh 2018 im Rahmen des „Endinburgh Internationl Festival“ teil und spielte dabei im Finale den dritten Satz des Sibelius-Violinkonzert mit dem BBC Scottish Symphony Orchestra unter Thomas Dausgaard.

Für Januar 2019 wird sie mit dem Philharmonischen Orchester Rostock unter der Leitung von Marcus Bosch zu hören sein.

Als Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben spielt sie seit 2015 ein Instrument aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds, 2018 erspielte sie sich beim 26. Wettbewerb des Deutschen Musikinstrumentenfonds eine Violine mit Zettel „Giovanni Grancino anno 1731“, eine treuhänderische Eingabe aus Preetzer Familienbesitz.

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