Foron, Mira Marie
Violine

Mira Marie Foron (*2002 in Stuttgart) erhielt im Alter von fünf Jahren ihren ersten Geigenunterricht. Kurz darauf wurde sie als Jungstudentin am Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter IFF an der Musikhochschule Hannover in die Klasse von Prof. Ina Kertscher aufgenommen. Zudem bekam sie dort Klavierunterricht von Dr. Elena Levit.

Im Alter von neun Jahren besuchte sie ihren ersten Meisterkurs bei Prof. Boris Garlitsky an der Internationalen Sommerakademie in Nizza. 2012 wechselte sie an die Folkwang Universität Essen als Jungstudentin in die Klasse von Prof. Garlitsky und setzt seit Januar 2015 ihre musikalische Ausbildung bei Prof. Koh Gabriel Kameda an der Hochschule für Musik Detmold fort.

Seit 2008 nimmt die junge Geigerin regelmäßig bei „Jugend musiziert“ teil und gewann mehrere 1. Preise mit Höchstpunktzahl, 2016 samt Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben. Auch bei anderen Wettbewerben erspielte sie sich 1. Preise, u.a. beim 9. Internationalen Wettbewerb „Premio Città di Padova“ in Italien, beim Internationalen Concours Flame in Paris und beim Internationalen Violinwettbewerb „Andrea Postacchini“ in Fermo, Italien. 2014 erspielte sie sich neben einem 1. Preis bei der Anton Rubinstein Akademie in Düsseldorf eine ¾-Violine von Carlo Bergonzi als Leihgabe.

Mira Marie Foron debütierte 2013 als Solistin in der Orangerie Schloss Rheda-Wiedenbrück und in Hörstel, Nordrhein-Westfalen. Außerdem gewann sie den Swiss Charity Award 2016 und debütierte im September 2016 in der Tonhalle Zürich. Auf Einladung von Anne-Sophie Mutter war Mira Marie Foron 2017 u.a. bei den Salzburger Festspielen zu erleben. Ebenfalls 2017 trat sie als Solistin mit Mozarts 3. Konzert für Violine und Orchester beim Festival Stars at the Rhine in Basel auf.

Als Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben spielt sie seit 2015 ein Instrument aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds, 2018 erspielte sie sich beim 26. Wettbewerb des Deutschen Musikinstrumentenfonds eine Violine mit Zettel „Giovanni Grancino anno 1731“, eine treuhänderische Eingabe aus Preetzer Familienbesitz.

zurück zur Solisten-Übersicht