Kułakowski, Maciej
Violoncello

Maciej Kułakowski (*1996 in Danzig, Polen) war zunächst Jungstudent bei Prof. Michael Flaksman an der Hochschule für Musik in Mannheim, bevor er 2012 zu Prof. Wolfgang Emanuel Schmidt an die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar wechselte. Meisterkurse besuchte er u.a. bei den Professoren Na Mu Li, Arto Noras und Stefan Popov.

Zu seinen Wettbewerbserfolgen gehören der 1. Preis samt Sonderpreis beim Internationalen Friedrich Dotzauer-Wettbewerb für junge Cellisten in Dresden 2009 und der Preis des Internationalen Musikwettbewerbs für die Jugend in Oldenburg 2014. Im selben Jahr wurde er mit dem Landgraf von Hessen Preis der Kronberg Academy ausgezeichnet. Beim Tonali-Wettbewerb 2015 in Hamburg erspielte er sich einen 2. Preis. Zuletzt wurde er im März 2016 beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn mit einem Stipendium ausgezeichnet. Für diese herausragende Leistung verlieh ihm die Deutsche Stiftung Musikleben einen Sonderpreis.

Maciej Kułakowski gab als Solist Konzerte, u.a. mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, der Capella Gedanensis, dem Polnischen Kammerorchester und dem Orchester der Baltischen Philharmonie. Er konzertierte in Spanien, Belgien, Deutschland, Italien, Frankreich und in der Ukraine. 2010 war er mit dem Kassak Brass Ensemble federführend an der Uraufführung der ihm gewidmeten Komposition „McKulak” von Tadeusz Kassak beteiligt. 2009, 2010 und 2014 nahm er an der internationalen Veranstaltung „Morningside Music Bridge“ in Calgary, Kanada teil und spielte mit dem Calgary Symphony Orchestra. 2011 trat Maciej Kułakowski beim Eröffnungskonzert des Europäischen Musikzentrums in Lusławice unter der Leitung von Maestro Penderecki auf.

Als Preisträger des 24. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt der junge Cellist seit Februar 2016 ein Violoncello von Charles Gaillard, Paris 1867, eine treuhänderische Eingabe in den Fonds aus Hamburger Familienbesitz.

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