Heesch, Christoph
Violoncello

Christoph Heesch (*1995 in Berlin) wurde ab 2005 am Julius-Stern-Institut der Universität der Künste in Berlin von Prof. Matias de Oliveira Pinto unterrichtet. 2009 setzte er seine Ausbildung bei Prof. Jens Peter Maintz fort, zunächst privat, ab 2014 als Jungstudent an der Universität der Künste Berlin. Seit 2015 studiert er dort bei Prof. Wolfgang Emanuel Schmidt. Meisterkurse bei Künstlern und Professoren wie David Geringas, Wolfgang Boettcher, Lászlo Fenyő, Danjulo Ishizaka oder Troels Svane gaben ihm zusätzliche künstlerische Impulse.

2010 gewann Christoph Heesch solistisch einen 1. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ samt Sonderpreisen und wurde mit dem „Ruth-Flesch-Gedächtnispreis“ der Carl Flesch Akademie Baden-Baden ausgezeichnet. 2014 erspielte er sich den 2. Preis sowie einen Sonderpreis beim Internationalen Cello Competition Antonio Janigro in Kroatien. Beim Internationalen Witold Lutoslawski Wettbewerb 2015 war er Semifinalist und erhielt die Auszeichnung „honorable mention“. Im selben Jahr gewann er den Mieczyslaw Weinberg-Preis, wurde beim TONALi-Wettbewerb mit dem Musikvermittlungspreis ausgezeichnet und gewann den Domenico Gabrielli Wettbewerb.

Christoph Heesch konzertierte kammermusikalisch sowie solistisch in Belgien, Deutschland, Italien, Japan, Norwegen, in der Schweiz und in Spanien. Von 2005 bis 2013 war er Mitglied der „12 Cellisten des Julius-Stern-Instituts“. Seit 2015 ist er Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Die Deutsche Stiftung Musileben nahm ihn Anfang 2016 in ihr Förderprogramm auf. Als Preisträger des 24. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds in der Deutschen Stiftung Musikleben spielt Christoph Heesch seit Februar 2016 ein Violoncello von Niccolò Bianchi, Genua 1871, eine treuhänderische Eingabe aus Grünwalder Familienbesitz.

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