Kanagawa, Mayumi
Violine

Mayumi Kanagawa (*1994 in Frankfurt) studierte von 2000 bis 2007 an der Juilliard Pre-College Division in New York bei Prof. Masao Kawasaki und setzte ihr Studium ab 2007 bei Prof. Robert Lipsett an der Colburn School of Performing Arts in Los Angeles fort. Seit 2012 studiert Mayumi Kanagawa bei Prof. Kolja Blacher an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin.

Sie ist Preisträgerin des Irvin M. Klein International Competition in San Francisco und des Jascha Heifetz International Competition in Vilnius, Litauen. Solistisch trat sie mit Orchestern wie dem Los Angeles Chamber Orchestra, der Kremerata Baltica, dem Lithuanian National Symphony und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen auf. Mayumi Kanagawa nahm außerdem an vielen internationalen Festivals teil, einschließlich der Verbier Festival Academy, Yellow Barn Festival und Aspen Music Festival. 2014 spielte sie als Finalistin des TONALi14 Musikwettbewerbes im großen Saal der Hamburger Laeiszhalle gemeinsam mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen unter der Leitung von Alexander Shelley. Im Jahr darauf erreichte sie das Finale des Internationalen Jean Sibelius-Wettbewerbs in Helsinki.

Seit Februar 2016 spielt die junge Geigerin eine Violine von Petrus Guarnerius, Mantua Ende des 17. Jahrhunderts, eine treuhänderische Eingabe in den Deutschen Musikinstrumentenfonds aus Trierer Familienbesitz.


Foto: (c) DSM_David Ausserhofer

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