Errera, Karolina
Viola

Karolina Errera (*1993 in Moskau) begann von früher Kindheit an, sich mit Musik zu beschäftigen. Ihr erstes Instrument war die Violine, erst später wechselte sie zur Viola. Von 1999 bis 2011 studierte sie an der Zentralen Musikschule des Moskauer Tschaikowsky Konservatoriums in der Klasse von Maria Sitkovskaya. Seit 2011 ist sie Studentin an der Universität der Künste Berlin in der Klasse von Prof. Wilfried Strehle. Seit Dezember 2015 ist sie Stipendiatin der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker.

Die junge Bratschistin ist vielfache Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe. 2009 gewann sie einen 2. Preis beim Internationalen Wettbewerb für junge Musiker der Zentral Musikschule Moskau. 2013 erspielte sie sich einen Sonderpreis beim Internationalen Yuri Bashmet Viola-Wettbewerb in Moskau, sowie einen 1. Preis beim Internationalen Jan Rakowski Viola-Wettbewerb in Polen. 2018 gewann sie beim Internationalen Yuri Bashmet Viola-Wettbewerb in Moskau den 1. Preis.

Bereits als Schülerin konzertierte sie als Solo-Bratschistin mit verschiedenen Kammer- und Jugendsinfonieorchestern und gab Konzerte in Russland und Europa. Seit 2012 hat sie regelmäßig an verschiedenen Musikfestivals und Meisterklassen, wie dem Verbier Festival, dem „Chamber Music Connects the World“ Festival der Kronberg Academy, der Internationalen Sommerakademie Mozarteum und dem Prades Pablo Casals Festival teilgenommen. Karolina Errera hat mit renommierten Musikern wie Torleif Thedéen, Christian Tetzlaff, Gidon Kremer und Steven Isserlis zusammengearbeitet. Von 2008 bis 2010 wurde sie mit einem Stipendium und Konzerten durch die Vladimir Spivakov-Wohltätigkeitsstiftung gefördert.

Seit 2014 wird sie von der Deutschen Stiftung Musikleben mit Konzertauftritten gefördert. So spielte die junge Bratschistin im Frühjahr 2015 beim Preisträgerkonzert des 23. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg und beim Konzert am Vorabend zur Kuratoriumssitzung der Deutschen Stiftung Musikleben in den Deichtorhallen Hamburg. Im Mai 2015 umrahmte sie auf Vorschlag der Stiftung musikalisch das Staatsbankett zu Ehren des Präsidenten des Staates Israel im Schloss Bellevue in Berlin und wirkte beim Kammermusikprojekt 2016 der Stiftung als 1. Bratschistin für die Aufführung des Streichsextett Nr. 1 von Johannes Brahms und den Metamorphosen für Streichseptett von Richard Strauss in der Hamburger Laeiszhalle mit. Auf Empfehlung der Deutschen Stiftung Musikleben nahm sie 2014 und 2017 an der Kammermusik-Akademie des Heidelberger Frühlings teil und war 2017 zu Gast bei den Musikfesten auf dem Lande des Schleswig-Holstein Musik Festivals.

Seite Ende 2015 erhält die junge Bratschistin dank der Patenschaft einer Stiftungsfreundin zudem ein monatliches Stipendium. Als Preisträgerin des 22. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds stellt ihr die Deutsche Stiftung Musikleben seit Februar 2014 leihweise eine Viola von Haiko Seifert, Plauen 2010, aus dem Besitz der Deutschen Stiftung Musikleben zur Verfügung.

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