Errera, Karolina
Viola

Karolina Errera (*1993 in Moskau) begann von früher Kindheit an, sich mit Musik zu beschäftigen. Ihr erstes Instrument war die Violine, erst später wechselte sie zur Viola. Von 1999 bis 2011 studierte sie an der Zentralen Musikschule des Moskauer Tschaikowsky Konservatoriums in der Klasse von Maria Sitkovskaya. Ab 2011 war sie Studentin an der Universität der Künste Berlin in der Klasse von Prof. Wilfried Strehle. Zum Wintersemester 2017/2018 wechselte sie zu Prof. Tabea Zimmermann an die Hochschule für Musik „hanns Eisler“. Von 2015 bis 2017 wurde sie zusätzlich als Stipendiatin der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker ausgebildet.

Die junge Bratschistin ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe. 2009 gewann sie einen 2. Preis beim Internationalen Wettbewerb für junge Musiker der Zentralen Musikschule Moskau. 2013 erspielte sie sich einen Sonderpreis beim Internationalen Yuri Bashmet Viola-Wettbewerb in Moskau, sowie einen 1. Preis beim Internationalen Jan Rakowski Viola-Wettbewerb in Polen. Ihr größter Erfolg ist bislang der 1. Preis beim Internationalen Yuri Bashmet Viola-Wettbewerb in Moskau 2018.

Bereits als Schülerin konzertierte sie als Solo-Bratschistin mit verschiedenen Kammer- und Jugendsinfonieorchestern und gab Konzerte in Russland und Europa. Seit 2012 nimmt sie regelmäßig an Meisterkursen im Rahmen verschiedener Festivals teil, wie dem Verbier Festival, dem „Chamber Music Connects the World“ Festival der Kronberg Academy, der Internationalen Sommerakademie Mozarteum, der Seiji Ozawa International Academy Switzerland, dem Prades Pablo Casals Festival und dem Krzyzowa Musik Festival. Karolina Errera hat mit renommierten Musikern wie Torleif Thedéen, Christian Tetzlaff, Gidon Kremer und Steven Isserlis zusammengearbeitet.

Seit 2014 wird sie von der Deutschen Stiftung Musikleben mit Konzertauftritten gefördert. So spielte die junge Bratschistin im Frühjahr 2015 beim Preisträgerkonzert des 23. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg und beim Konzert am Vorabend zur Kuratoriumssitzung der Deutschen Stiftung Musikleben in den Deichtorhallen Hamburg. Im Mai 2015 umrahmte sie auf Vorschlag der Stiftung musikalisch das Staatsbankett zu Ehren des Präsidenten des Staates Israel im Schloss Bellevue in Berlin und wirkte beim Kammermusikprojekt 2016 der Stiftung als 1. Bratschistin für die Aufführung des Streichsextett Nr. 1 von Johannes Brahms und den Metamorphosen für Streichseptett von Richard Strauss in der Hamburger Laeiszhalle mit. 2018 spielte sie im Enseble mot 12 Braitschisten beim kammermusikfest der Deutschen Stiftung Musikleben im großen Saal der Elbphilharmonie. Auf Empfehlung der Deutschen Stiftung Musikleben nahm sie 2014 und 2017 an der Kammermusik-Akademie des Heidelberger Frühlings teil und war 2017 zu Gast bei den Musikfesten auf dem Lande des Schleswig-Holstein Musik Festivals. Seite 2015 erhält die junge Bratschistin dank der Patenschaft einer Stiftungsfreundin zudem ein monatliches Stipendium. Als Preisträgerin des 22. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds stellt ihr die Deutsche Stiftung Musikleben seit Februar 2014 leihweise eine Viola von Haiko Seifert, Plauen 2010, aus dem Besitz der Deutschen Stiftung Musikleben zur Verfügung.

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