Hauk, Annabel
Violoncello

Annabel Hauk (*1999 in Frankfurt am Main) erhielt ihren ersten Cellounterricht im Alter von fünf Jahren. 2005 wechselte sie an das „Feuermann-Konservatorium“ der Kronberg Academy in die Celloklasse von Erik Richter. Von 2008 bis 2011 bekam sie parallel Unterrichtsstunden bei Prof. Gerhard Mantel an der Musikhochschule Frankfurt. Seit Sommer 2012 bekommt sie Unterricht von Istvan Vardai, ebenfalls an der Kronberg Academy.

Zu den besuchten Meisterkursen zählen der Kammermusikkurs „MitMusikMiteinander“ bei Vilde Frang und Jura Lee an der Kronberg Academy 2012 sowie 2013 bei Julius Berger in Augsburg und Istvan Vardai in Pécs, Ungarn. Außerdem hat sie am „Cellofestival 2013“ der Kronberg Academy teilgenommen und dort die Meisterkurse bei Julius Berger und Lynn Harrell besucht. Als jüngste Teilnehmerin hat sie ihre musikalische Ausbildung nicht nur bei den „Wiener Meisterkursen 2014“ in der Klasse von Prof. Reinhard Latzko, sondern auch bei Gary Hoffman an der „Kronberg Academy“ ergänzt. im Juli 2015 nahm sie am Meisterkurs der „Carl- Flesch-Akademie“ in Baden-Baden als jüngste Teilnehmerin in der Celloklasse bei Wolfgang Böttcher teil.

Zu ihren Auszeichnungen gehört der 1. Preis beim Mendelssohn-Wettbewerb für junge Musiker im Hochtaunus- und Main-Taunus-Kreis. 2013 gewann sie den 1. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in der Kategorie „Violoncello solo“, verbunden mit einem Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben. Seit 2013 ist Annabel Hauk Stipendiatin der Jürgen Ponto-Stiftung.

Sie war 2014 bei der „Mozart-Woche“ im Schwetzinger Rokkokotheater und dem „Rheingau Musik Festival“ auf der Konzertbühne zu erleben. Für dieses Jahr sind Soloauftritte beim Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Kampener Musiksommer, sowie auf Einladung der Jürgen Ponto-Stiftung bei den Mendelssohn-Tagen in Bad Soden geplant. Im Juli 2015 spielte sie im Großen Saal des Kurhauses Baden-Baden mit dem Orchester „Kol Nidrei“.

Die Deutsche Stiftung Musikleben stellt Annabel Hauk als Preisträgerin des 23. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds seit Februar 2015 ein Violoncello von Michael Stürzenhofecker (Cully, 2012) zur Verfügung.

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