Polyzoides, Michael
Violoncello

Michael Polyzoides (*1993 in Graz, Österreich) erhielt seinen ersten Cellounterricht mit sechs Jahren bei Birgit Heinemann an der Rheinischen Musikschule Köln. 2002 wechselte er zu Daniel Raabe (Gürzenich-Orchester Köln), bevor er ab 2008 an der Rheinischen Musikschule Köln von Susanne Bohn-Schultze auf sein Studium vorbereitet wurde. Seit 2012 ist er Student in der Klasse von Bonian Tian an der Musikhochschule Frankfurt am Main. Meisterkurse u.a. bei Leonidas Kavakos, Johannes Moser, Heinrich Schiff, Christoph Richter und Patrick Demenga ergänzen seine künstlerische Ausbildung.

2012 erspielte sich Michael Polyzoides einen 2. Preis in der Kammermusikwertung des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“, 2013 folgte ein 1. Bundespreis in der Kategorie „Violoncello solo“. Er ist außerdem Preisträger des "3. Martin Hornstein Interpretationspreises 2012" sowie des Kammermusikfestivals "Allegro Vivo" 2014 in Österreich.

Solistisch trat der junge Cellist u.a. 2013 mit dem Orchester II Concerto Accademico und im Jahr darauf mit dem Jugendsinfonieorchester Köln und dem Gürzenich-Orchester Köln unter der Leitung von Markus Stenz auf. Außerdem ist er Mitglied mehrere Kammermusikgruppen, wie der Camerata Polyzoides und dem Chronos-Quartett.

Als Preisträger des 23. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt Michael Polyzoides seit Februar 2015 auf einem Violoncello von Joseph Guadagnini, erbaut um1780-1800, eine treuhänderische Eingabe in den Fonds aus Familienbesitz.

zurück zur Solisten-Übersicht