Szabó, Ildikó
Violoncello

Ildikó Szabó(*1993 in Budapest/Ungarn) begann im Alter von vier Jahren Cello zu spielen und wurde ab 2005 an der Musikakademie „Franz Liszt“ in Budapest von László Mezö unterrichtet. Seit 2011 studiert sie an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Jens Peter Maintz. Weitere musikalische Einflüsse erhielt sie von János Starker, Lynn Harrell, Natalia Gutman, Philippe Muller, David Geringas, Frans Helmerson, Gustav Rivinius, Claudio Bohórquez sowie von Alfred Brendel.

Die junge Cellistin wurde mehrfach bei den internationalen Violoncellowettbewerben „David Popper“ in Ungarn, „Antonio Janigro“ in Zagreb sowie beim Internationalen Cellowettbewerb in Liezen ausgezeichnet. 2012 erzielte sie beim TONALI Grand Prix in Hamburg einen 3. Preis und wurde 2013 in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen. 2014 gewann sie den Kodály-Preis der Internationalen Sommerakademie „ISA“ in Semmering – die Teilnahme war ihr mithilfe eines Gerd Bucerius-Stipendiums der Deutschen Stiftung Musikleben ermöglicht worden – und kurze Zeit später den 2. Preis beim renommierten Pablo Casals Wettbewerb, verbunden mit 7 Sonderpreisen sowie dem Publikumspreis. 2016 wurde sie als Stipendiatin des Deutschen Musikwettbewerbs ausgezeichnet und in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler (BAKJK) aufgenommen.

Ildikó Szabó konzertierte bereits in bekannten Konzertsälen wie dem Mariinsky-II Theater in Sankt Petersburg, dem Concertgebouw in Amsterdam sowie der Laeiszhalle in Hamburg. Als Solistin trat sie u.a. mit dem Budapest Festival Orchestra, der Ungarischen Radio-Philharmonie, dem Porto Symphony Orchestra und den Hamburger Symphonikern unter der Leitung von Iván Fischer, Michael Sanderling und Gábor Takács-Nagy auf. Sie eröffnete das Festival „Hommage an Alfred Brendel“ 2017 im Konzerthaus in Berlin, das Zemplén Festival 2017 mit dem Dohnányi Orchestra Budafok und war zu Gast bei der Langen Nacht der Kammermusik in der Elbphilharmonie in Hamburg sowie beim Internationalen Bach Festival auf Gran Canaria. Auftritte im Rahmen der Liszt Academy in Budapest sowie bei den Prussia Cove Open Chamber Music Sessions auf Einladung von Steven Isserlis folgten. 2015 nahm sie auf Empfehlung der Deutschen Stiftung Musikleben an der Kammermusik Akademie des Heidelberger Frühlings unter der Künstlerischen Leitung von Igor Levit teil, spielte 2017 ein Recital im Konzerthaus Berlin und debütierte 2018 bei den Musikfesten auf dem Lande im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals. Darüber hinaus war sie zu Gast beim Verbier Festival, den International Holland Music Session, dem Rheingau Festival sowie wiederholt beim Krzyzowa Music Festival unter der künstlerischen Leitung von Viviane Hagner.

Als Preisträgerin des 21. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt Ildikó Szabó seit 2013 ein Violoncello von Antonio Sgarbi, Rom 1894, eine treuhänderische Eingabe des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im Bundesverband der deutschen Industrie e.V.

www.ildikoszabo.com

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