Arnholdt, Friederike Luise
Violoncello

Friederike Luise Arnholdt (*1995 in München) bekam mit sieben Jahren ihren ersten Cellounterricht bei Prof. Eldar Issakadze. Zwischen 2009 und 2012 war sie Schülerin von Maximilian Hornung. Seitdem studiert sie bei Prof. Wolfgang E. Schmidt an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar zunächst im Vorstudium, seit dem Wintersemester 2013/2014 im Vollstudium. Meister- und Kammermusikkurse absolvierte sie bei Professoren wie Troels Svane, Ulf Tischbirek, Natalia Gutman, Wolfgang Boettcher und Danjulo Ishizaka. Kammermusikerfahrung sammelte sie in einem von Julia Fischer betreuten Klaviertrio. Zudem wurde sie zu Kammermusik-Meisterkursen des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks sowie zum Kammermusikprojekt „Mit Musik – Miteinander“ der Kronberg Academy eingeladen und erhielt Unterricht von Nils Mönkemeyer und Mikhail Ovrutsky.

2009 gewann die Cellistin solistisch mit dem Symphonieorchester St. Stephan den Deutschen Jugendorchesterpreis „Jeunesses Musicales“. Im Folgejahr erspielte sie sich – nach 2007 wiederholt – einen 1. Preis in der Solowertung beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ und wurde mit einem Sonderpreis der Bertold Hummel-Stiftung für die beste Interpretation eines Werkes der Klassischen Moderne sowie einem Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben ausgezeichnet. 2016 wurde sie nach ihrer Teilnahme beim Deutschen Musikwettbewerb in die „Bundesauswahl Junger Künstler“ aufgenommen und erhielt ein Stipendium.

Friederike Luise Arnholdt musizierte von 2005 bis 2009 im Projekt „Klasse Klassik“. Dabei trat sie mit Mitgliedern des Münchner Rundfunkorchesters u.a. in der Münchener Philharmonie im Gasteig und beim Augsburger Mozartfest auf. Sie war zu Gast bei Festivals wie der „Mozartiade“ 2010, dem Festival „Young Classic Europe“ 2012, dem Internationalen Musikfestival Goslar, war auf Empfehlung der Deutschen Stiftung Musikleben Akademistin beim Heidelberger Frühling 2016 und nahm 2017 an der Zermatt Music Festival & Academy teil. Sie ist in großen Konzertsälen wie der Liederhalle Stuttgart und dem Brucknerhaus Linz aufgetreten.

2015 trat sie u.a. in der Franz-Liszt-Musikakademie Budapest auf, spielte im Rahmen der EXPO in Mailand im Deutschen Pavillion und anlässlich des Treffens der Arraiolos-Gruppe auf Einladung von Bundespräsident Gauck.

Die Deutsche Stiftung Musikleben präsentierte ihre Stipendiatin bei zahlreichen stiftungseigenen Veranstaltungen, beispielsweise bei ihrem traditionellen Sommerkonzert in St. Severin zu Keitum auf Sylt. 2007 trat sie beim Konzert auf Einladung des Bundespräsidenten anlässlich des 45. Gründungsjubiläums der Stiftung im Berliner Schloss Bellevue auf und gestaltete 2013 ein Benefizkonzert für die Stiftung nahe Hamburg mit. Von 2007 bis 2012 stellte die Stiftung der jungen Musikerin bereits ein Instrument als Leihgabe zur Verfügung. Seit Februar 2015 spielt Friederike Luise Arnholdt als Preisträgerin des 23. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds ein Violoncello von Stefano Scarampella, Mantua um 1900, aus Stiftungsbesitz.

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