Pichlmair, Johanna
Violine

Johanna Pichlmair (*1990 in Judenburg/Österreich) begann nach langjährigem Unterricht bei Alexandra Rappitsch in ihrem Heimatort 2008 ihr Violinstudium bei Igor Ozim an der Universität Mozarteum Salzburg. Ein Jahr darauf wechselte sie an die Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin, wo sie ihre Ausbildung bei Antje Weithaas und später bei Feng Ning fortsetzte. Seit 2014 studiert sie bei Nora Chastain an der Universität der Künste Berlin. Wertvolle Anregungen verdankt sie zudem Meisterkursen bei Mayumi Seiler, Pinchas Zukerman, Lewis Kaplan und Eberhard Feltz. Seit September 2017 ist Johanna Pichlmair Mitglied im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

Johanna Pichlmair wurde bei zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, u. a. beim Ibolyka-Gyarfas-Wettbewerb in Berlin, beim Fritz-Kreisler-Wettbewerb in Wien, beim Wettbewerb „Pacem in Terris“ in Bayreuth sowie beim Internationalen Bodensee-Musikwettbewerb. Im Juli 2018 erhielt sie beim Ysaye International Music Competition in Liège den 1. Preis.

Sie war Stipendiatin der Stiftung Villa Musica Rheinland-Pfalz, der Ottilie-Selbach-Redslob-Stiftung und von 2014 bis 2016 Mitglied der Herbert-von-Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker.

Soloauftritte und Recitals führten Johann Pichlmair bereits in verschiedene europäische Länder, nach Kanada und in die USA. Sie gastierte bei Festivals wie den Ludwigsburger Schlossfestspielen und war als Solistin u. a. mit dem Münchner Rundfunkorchester, den Nürnberger Symphonikern, dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim, der Vogtland Philharmonie und dem Grazer Philharmonischen Orchester zu erleben.

2015 wurde Johanna Pichlmair Stipendiatin des Deutschen Musikwettbewerbs und für die Spielzeiten 2015/2016 und 2016/2017 in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen. In diesem Rahmen absolvierte sie zahlreiche Auftritte mit dem Trio Pascal sowie in weiteren Duo- und Trioformationen.

Neben Konzertauftritten in der stiftungseigenen Konzertreihe „Foyer Junger Künstler“ spielte sie auf Vorschlag der Deutschen Stiftung Musikleben u.a. mehrmals beim Schleswig-Holstein Musik Festival sowie der Kammermusik Akademie des Heidelberger Frühlings 2015. Zudem wirkte sie 2016 beim Kammermusikprojekt der Stiftung für die Aufführung des Streichsextett Nr. 1 von Johannes Brahms und den Metamorphosen für Streichseptett von Richard Strauss in der Hamburger Laeiszhalle mit und gestaltete 2017 mit ihrem Trio Faust (Magdalena Faust, Klarinette und Marie Rosa Günter, Klavier) das Frühlingskonzert der Stiftung im Hamburger KörberForum.

Von 2013 bis 2017 erhielt die Geigerin durch die Patenschaft eines Freundes der Deutschen Stiftung Musikleben ein monatliches Stipendium. Als Preisträgerin des 20. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds stellt ihr die Stiftung seit Februar 2012 ein Instrument zur Verfügung, derzeit spielt sie eine Violine on Joseph filius Andreae Guarneri, Cremona 1730 aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds.

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