Brabetz, Christina
Violine

Christina Brabetz (*1993 in Windhuk/Namibia) wurde als Kind einer Familie deutscher Abstammung in Namibia geboren, begann mit fünf Jahren ihren musikalischen Lebensweg und erhielt ihren ersten Unterricht bei Professor Jack de Wet in Kapstadt, Südafrika. Im Alter von 13 Jahren bestand sie die Aufnahmeprüfung am Hochbegabtenzentrum der Musikhochschule Detmold in die Klasse von Prof. Thomas Christian und wurde ebenfalls an der Konservatorium Wien Privatuniversität aufgenommen. Seit 2013 studiert sie bei Prof. Antje Weithaas an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin.

Bereits in jungen Jahren erspielte sich die Geigerin bei regionalen und nationalen Musikwettbewerben in Südafrika zahlreiche Hauptpreise und wurde mit dem Titel Most Promising Candidate ausgezeichnet. 2010 gewann sie den TONALi Grand Prix in Hamburg und erspielte sich dazu den Jury- sowie den Publikumspreis. 2012 wurde sie beim Mendelssohn-Hochschulwettbewerb in Berlin mit einem Förderpreis ausgezeichnet. Zudem wurde ihr ein Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs zuerkannt.

Ihrem Solodebüt mit Orchester als Elfjährige beim „Hugo Lambrechts Concerto Festival“ in Kapstadt folgten zahlreiche Auftritte in Deutschland und Europa. 2012 gab Christina Brabetz ihr Debüt im Großen Saal des Wiener Konzerthauses als Solistin mit der Brünner Philharmonie. 2013 folgte ihr Debüt im Concertgebouw Amsterdam. In der Saison 2013/2014 trat sie mehrmals mit den Nürnberger Symphonikern auf und spielte Rezital-Konzerte in Hamburg, Berlin und Wien. Anfang 2014 war sie auf einer ausgedehnten Tournee mit dem Göttinger Symphonieorchester als Solistin zu erleben, 2015 gab Sie ihr erfolgreiches Debüt mit der Kammerphilharmonie Bremen.

Die Deutsche Stiftung Musikleben präsentierte ihre Stipendiatin beim traditionellen Sylter Sommerkonzert 2013, lud sie zum Kammermusikprojekt „Wolkenzug und Nebelflor“ 2014 zu Ehren von Richard von Weizsäcker ein und empfahl sie ihren Kooperationspartnern den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem Schleswig-Holstein Musik Festival. Seit August 2013 wird sie durch die Patenschaft eines Mitgliedes des Freundeskreises der Deutschen Stiftung Musikleben mit einem monatlichen Stipendium unterstützt, für das Jahr 2016 wurde ihr ein Gerd Bucerius-Stipendium der Stiftung zugesprochen.

Als Preisträgerin des 21. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt Christina Brabetz seit Februar 2013 eine Violine von Giambattista Guadagnini, Turin 1779, eine treuhänderische Eingabe der Jürgen und Monika Blankenburg-Stiftung. Weiterhin wird sie offiziell vom Saitenhersteller Thomastik-Infeld gefördert.

Foto: DSM_Anne Hornemann

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