Brabetz, Christina
Violine

Christina Brabetz (*1993 in Windhuk/Namibia) (*1993 in Windhuk, Namibia), als Kind einer Familie deutscher Abstammung in Namibia geboren, begann mit fünf Jahren ihren musikalischen Lebensweg und erhielt ihren ersten Unterricht bei Prof. Jack de Wet in Kapstadt, Südafrika. Im Alter von 13 Jahren bestand sie die Aufnahmeprüfung am Hochbegabtenzentrum der Musikhochschule Detmold, wo sie in die Klasse von Prof. Thomas Christian kam und wurde ebenfalls an der Konservatorium Wien Privatuniversität aufgenommen. Seit 2013 studiert sie an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin, zunächst bei Prof. Antje Weithaas, seit Anfang 2017 bei Prof. Kolja Blacher. Meisterkurse bei Zakhar Bron, Lawrence Power, Gábor Takács-Nagy und Pamela Frank ergänzten ihre Ausbildung.

Bereits in jungen Jahren erspielte sich die Geigerin bei regionalen und nationalen Musikwettbewerben in Südafrika zahlreiche Preise und wurde mit dem Titel „Most Promising Candidate“ ausgezeichnet. 2010 gewann sie den TONALi Grand Prix in Hamburg und erhielt darüber hinaus den Jury- sowie den Publikumspreis. 2012 wurde ihr beim Mendelssohn-Hochschulwettbewerb in Berlin ein Förderpreis zuerkannt. Zudem erspielte sie sich ein Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs 2012.

Ihrem Solodebüt mit Orchester als Elfjährige beim „Hugo Lambrechts Concerto Festival“ in Kapstadt folgten zahlreiche Auftritte in Deutschland und Europa. 2012 debütierte Christina Brabetz im Großen Saal des Wiener Konzerthauses als Solistin mit der Brünner Philharmonie. 2013 folgte ihr Debüt im Concertgebouw Amsterdam. In der Saison 2013/2014 trat sie mehrmals mit den Nürnberger Symphonikern auf und spielte Rezital-Konzerte in Hamburg, Berlin und Wien. Anfang 2014 war sie auf einer ausgedehnten Tournee mit dem Göttinger Symphonieorchester als Solistin zu erleben, 2015 gab sie ihr erfolgreiches Debüt mit der Kammerphilharmonie Bremen. Im Mai 2017 konzertierte die Künstlerin im ORF RadioKulturhaus (Großer Sendesaal). Des Weiteren wurde sie im Sommer 2016 in die renommierte Verbier Festival Academy aufgenommen und nahm auf Empfehlung der Deutschen Stiftung Musikleben an der Festival Akademie des Heidelberger Frühlings 2017 teil.

Die Deutsche Stiftung Musikleben präsentierte ihre Stipendiatin beim traditionellen Sylter Sommerkonzert 2013, lud sie zum Kammermusikprojekt „Wolkenzug und Nebelflor“ 2014 ein und empfahl sie ihren Kooperationspartnern wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem Schleswig-Holstein Musik Festival. 2016 gestaltete Christina Brabetz gemeinsam mit weiteren Stipendiaten das Kammermusikfest der Stiftung an Bord von MS Europa. Seit August 2013 wird sie durch die Patenschaft eines Mitgliedes des Freundeskreises der Deutschen Stiftung Musikleben mit einem monatlichen Stipendium unterstützt.

Als Preisträgerin des 21. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt Christina Brabetz seit Februar 2013 eine Violine von Giambattista Guadagnini, Turin 1779, eine treuhänderische Eingabe der Jürgen und Monika Blankenburg-Stiftung. Weiterhin wird sie offiziell vom Saitenhersteller Thomastik-Infeld gefördert.

Foto: DSM_Anne Hornemann

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