Ruubel, Triin
Violine

Triin Ruubel (*1988 in Tallinn/Estland) wurde 2006 als Jungstudentin an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock aufgenommen und absolvierte dort von 2007 bis 2012 ihr Studium in der Klasse von Prof. Petru Munteanu. Seit 2013 studiert sie im Masterstudium am Leopold-Mozart-Institut Augsburg, ebenfalls bei Prof. Munteanu. Musikalische Impulse erhielt sie zudem in zahlreichen Meisterkursen, z.B. von Baiba Skride, Werner Scholz und Axel Strauss.

Bereits in jungen Jahren wurde Triin Ruubel mit Preisen und Sonderpreisen bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet: 2005 erhielt sie den Grand Prix beim Internationalen Violinwettbewerb „Remember Enescu“ in Sinaia/Rumänien. Beim Violinwettbewerb der Kulturstiftung Hohenlohe im Kloster Schöntal gewann sie 2007 einen 2. Preis und den Sonderpreis „Sonate“, 2009 wurde sie mit einem 1. Preis sowie dem Reinhold-Würth-Förderpreis ausgezeichnet. Im selben Jahr erspielte sich die Geigerin beim Internationalen Violinwettbewerb in Avignon/Frankreich einen 3. Preis. 2010 wurde ihr beim Internationalen Violinwettbewerb „Premio „Rodolfo Lipizer““ in Gorizia/Italien der Publikumspreis verliehen.

Solistisch trat Triin Ruubel u.a. mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock, dem Balkan Festival Orchestra, der Polnischen Kammerphilharmonie und der Philharmonie Vorpommern auf. 2012 spielte sie mit der Philharmonie der Nationen unter Justus Frantz das Sibelius-Violinkonzert. Orchestererfahrung sammelte sie mit dem Tallinner Kammerorchester und als Konzertmeisterin des Concertino Ensembles, mit dem die Geigerin u.a. 2012 bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern gastierte. Seit 2011 ist sie regelmäßig im Rahmen des Järvi Festivals in Pärnu/Estland zu hören, u.a. im Festivalorchester unter der Leitung von Paavo Järvi. Kammermusikalisch spielt sie im Duo mit ihrer Schwester, der Pianistin Kärt Ruubel, zusammen.

Die Musikerin ist seit 2006 Stipendiatin der Horst Rahe Stiftung und wird seit 2009 von der Yehudi Menuhin Stiftung „Live Music Now“ gefördert.

Die Deutsche Stiftung Musikleben stellt Triin Ruubel als mehrfache Preisträgerin des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds seit Februar 2010 eine Violine von Andreas Postacchini, Fermo 1820, eine treuhänderische Eingabe aus Frankfurter Familienbesitz zur Verfügung.

zurück zur Solisten-Übersicht