McKenna, Nuala
Violoncello

Nuala McKenna (*1993 in Schleswig) spielt seit ihrem vierten Lebensjahr Klavier und begann mit acht Jahren mit dem Cellounterricht. Von 2006 bis 2011 war sie Jungstudentin an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Ulf Tischbirek. Ab dem Wintersemester 2011/12 studierte sie bei Prof. Jean-Guihen Queyras an der Musikhochschule Freiburg und setzt seit September 2014 ihr Studium bei Prof. Ivan Monighetti an der Musikakademie Basel fort, unterstützt durch ein Gerd Bucerius-Stipendium der Deutschen Stiftung Musikleben. Weitere Anregungen erhielt sie bei Frans Helmerson in der Kronberg Academy Meisterklasse und an der Verbier Festival Akademie sowie bei Truls Mørk, Miklós Perényi, Troels Svane, Anner Bylsma, Peter Bruns, Jens Peter Maintz, Julian Steckel und Wolfgang Böttcher.

Die Deutsche Stiftung Musikleben zeichnete die Cellistin seit 2007 mehrfach mit Sonderpreisen beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ aus und präsentierte sie in der Konzertreihe „Foyer Junger Künstler“ in Hamburg. 2009 gewann die Musikerin den „Chiffren“ –Wettbewerb zur Förderung zeitgenössischer Musik der Kulturstiftung Schleswig-Holstein. Seit 2006 ist sie Stipendiatin der Heinz-Wüstenberg-Stiftung und seit 2012 wird sie von der Oscar und Vera Ritter-Stiftung unterstützt.

Nuala McKenna verfolgt eine rege Kammermusiktätigkeit und konzertiert mit Künstlern wie dem Talich Quartett, Maria João Pires, Augustin Dumay, der Camerata RCO und dem Ensemble Resonanz. Seit 2013 ist sie Stipendiatin der Stiftung ,,Villa Musica Rheinland-Pfalz'' und war Akademistin im Royal Concertgebouw Orchestra in Amsterdam. Von 2008 bis 2011 spielte sie im Bundesjugendorchester unter Dirigenten wie Sir Simon Rattle oder Mario Venzago. Seit 2012 ist sie regelmäßiges Mitglied und kürzlich auch Solocellistin des Balthasar-Neumann-Ensembles unter der Leitung von Thomas Hengelbrock.

2010 stellte die Deutsche Stiftung Musikleben ihr erstmals eine Leihgabe aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds zur Verfügung. Als Preisträgerin des 19. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt sie seit Februar 2011 ein Violoncello mit dem Zettel „Joseph Guarnerius, fecit Cremonae ...“ aus dem Besitz der Bundesrepublik Deutschland.

Foto: DSM_Anne Hornemann

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