Johansen, Mathias
Violoncello

Mathias Johansen (*1985 in Henstedt-Ulzburg) erhielt seine ersten Cellostunden im Alter von sieben Jahren. 2005 begann er sein Studium bei Prof. Wen-Sinn Yang an der Hochschule für Musik und Theater München. 2008 wechselte der Cellist zu Prof. Troels Svane an die Musikhochschule Lübeck, bevor er 2011 sein Masterstudium an der Hochschule für Musik „„„Hanns Eisler““ Berlin in der Klasse von Prof. Frans Helmerson aufnahm. Meisterkurse u.a. bei Wolfgang Boettcher, Gustav Rivinius, Jens Peter Maintz oder Natalia Gutman sowie die musikalische Zusammenarbeit mit Heime Müller förderten seinen musikalischen Werdegang. Zum Sommer 2016 wurde Mathias Johansen zum Professur ans Vorarlberger Landeskonservatorium Feldkirch berufen.

Beim Wettbewerb „„Jugend musiziert““ erspielte sich Mathias Johansen mehrere Bundespreise sowohl in der Solo- als auch in der Ensemblewertung. 2008 gewann er einen 2. Preis beim Internationalen Wettbewerb für Violoncello in Liezen/Österreich.

Bereits in jungen Jahren sammelte der Musiker Konzerterfahrung mit seinem Celloquartett „„„Cellikatess“““. In den Folgejahren intensivierte er seine zahlreichen solistischen Tätigkeiten, u.a. mit der Hamburger Orchestergemeinschaft, dem Berliner Ärzteorchester, dem Staatlichen Sinfonieorchester Litauen oder als Solocellist des Feldkirch-Festival-Orchesters in Österreich. Konzertreisen führten ihn durch viele Länder Europas sowie nach Kanada und China. Mathias Johansen war an mehreren Produktionen des Bayrischen Rundfunks, u.a. unter Zubin Mehta, beteiligt und spielte bei Uraufführungen und Konzertreihen zu Neuer Musik. Kammermusikalisch tritt er u.a. zusammen mit der Pianistin Seul Ki Cheon im „„„S„„„„„„onus Duo““ auf. Seit 2009 ist der Cellist Teilnehmer des jungen europäischen Musikfestivals „„„„Podium“““ in Esslingen. Zudem trat er 2011 u.a. beim Steirischen Kammermusikfestival Graz sowie beim Zeitkunstfestival in Berlin und Paris auf. Seit Herbst 2010 spielt Mathias Johansen regelmäßig im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, für die Konzertsaison 2011/2012 hatte er dort einen Zeitvertrag.

Als Stipendiat der Stiftung „„„„„Villa Musica Rheinland-Pfalz“““ arbeitete der Cellist mit renommierten Musikern wie David Geringas, Antje Weithaas oder Kalle Randalu bei Kammerkonzerten zusammen. Zusätzliche Unterstützung erhält er von der Marie-Luise Imbusch-Stiftung, dem PE-Förderkreis Mannheim und der Siemens-Stiftung.

Die Deutsche Stiftung Musikleben präsentierte ihren Stipendiaten zulsetzt beim Kammermusikfest 2014 "Wolkenzug und Nebelflor" als 1. Cellisten im Mendelssohn-Streichoktett und 2015 beim traditionellen Sommerkonzert der Stiftung auf Sylt mit Tschaikowskys Streichsextett "Souvenir de Florence" . Als Preisträger des 19. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds in der Deutschen Stiftung Musikleben spielte Mathias Johansen von 2011-2016 ein Violoncello von Joseph Antonius Rocca, Turin 1839, eine treuhänderische Eingabe aus Hamburger Familienbesitz.

Foto: DSM_Anne Hornemann

www.mathiasjohansen.de

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