Zorina, Anastasia
Klavier

Anastasia Zorina (*1989 in Jekaterinburg) erhielt schon im Alter von drei Jahren ihren ersten Musikunterricht in der Früherziehenden Schule der Künste ihrer Heimatstadt, wo sie ebenfalls in Tanz, Malerei und Englisch unterrichtet wurde. In diesen Zeitraum fiel auch der erste Klavierunterricht bei ihrer Mutter. 1995 setzte sie ihre musikalischen Studien an der Musikschule für Hochbegabte fort und gab ihr erstes öffentliches Konzert. 2005 wurde sie Jungstudentin an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Claude-France Journès und wechselte 2007 zu Prof. Gerhard Oppitz. Im Juni 2009 schloss sie ihr Hauptstudium im Fach Klavier mit Auszeichnung ab und absolviert derzeit die Meisterklasse bei Prof. Oppitz. Zahlreiche Meisterkurse, u.a. bei Alexei Scavronsky in Moskau, Nadeshda Atlas, Günther Reinhold, Andras Schiff, Philippe Entremont und Karl-Heinz Kämmerling ergänzen ihre musikalische Ausbildung.

Trotz ihres jungen Alters kann die junge Pianistin bereits auf zahlreiche, international angesehene Wettbewerbserfolge verweisen: 1998 war sie Preisträgerin des Internationalen Karamanow-Wettbewerbs, 2000 Preisträgerin des Russischen Schostakowitsch-Wettbewerbs, 2003 bis 2005 mehrfache 1. Preisträgerin beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ sowie 1. Preisträgerin beim Internationalen Wettbewerb der Cittá di Moncalieri in Italien. 2004 bekam Anastasia Zorina eine Auszeichnung für herausragende musikalische Leistungen bei den Odeon-Konzerten in Regensburg. Bei der 4. International Piano Competition for Young Musicians in Enschede/Niederlande nahm sie 2006 mit hervorragendem Erfolg teil und erhielt den 2. Preis.

Die junge Pianistin spielte zum Festakt zum 5. Weltkongress der UNESCO in Jekaterinburg, mit den Rostow-am-Don Philharmonikern in Russland, bei Konzerten in der Alten Oper sowie im Rotary Club in Frankfurt am Main, im Neuhaussaal des Stadttheaters Regensburg und gab Soloabende in der Sing- und Musikschule der Stadt Regensburg. 2005 nahm Anastasia Zorina am Festakt zum 10-jährigen Bestehen der Bayrisch-Slowenischen Gesellschaft in München teil und gab ein Solokonzert im Stadthaus in Ulm. 2006 konzertierte sie beim Klavierfestival der Hochschule für Musik und Theater München, trat mit der Bläserphilharmonie Regensburg in Schwarzenfeld auf und spielte in Augsburg ein Sonderkonzert für die Jürgen Ponto-Stiftung, von der sie von 2005 bis 2008 unterstützt wurde. Als Solistin konzertierte sie des Weiteren mit dem Orchester der Stadt Heidelberg, mit der Camerata Stuttgart und mit dem Symphonischen Ensemble München.

Die Deutsche Stiftung Musikleben erkannte Anastasia zweimal ein Carl-Heinz Illies-Stipendium zu, mit dem sie 2006 am Internationalen Klavierwettbewerb für Junge Pianisten im niederländischen Enschede und 2008 am Meisterkurs von Karl-Heinz Kämmerling bei der Internationalen Sommerakademie am Mozarteum Salzburg teilnahm. Des Weiteren förderte die Stiftung sie mit Konzertauftritten in der Reihe „Foyer Junger Künstler“. So spielte Anastasia beim Konzert im Steinway-Haus im Januar 2007 und beim Sonderkonzert „Piano furioso“ im Kleinen Saal der Hamburger Laeiszhalle im September 2008. Für das Studienjahr 2010/2011 erhielt sie ein Gerd Bucerius-Stipendium, mithilfe dessen sie einen Meisterkurs bei Prof. Dominique Merlet im Rahmen der Internationalen Sommerakademie Salzburg besuchen konnte.

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