Huangci, Claire Tori
Klavier

Claire Tori Huangci (*1990 in Rochester/USA) begann im Alter von sieben Jahren mit dem Klavierspiel und wurde von Ursula Ingolfsson und Eleanor Sokoloff unterrichtet, seit 2003 als Jungstudentin am Curtis Institute of Music Philadelphia, unterstützt durch ein Stipendium der Hirsig Family Foundation. Seit 2007 setzt sie ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover fort, zunächst bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling, derzeit bei Prof. Arie Vardi.

Bereits in jungen Jahren konnte die Pianistin große Wettbewerbserfolge erzielen: So erhielt sie 1999 den „„Grand Prize““ beim „„„World Piano Competition““ und wurde zum Preisträgerkonzert in der Carnegie Hall eingeladen. 2003 gewann sie den Wettbewerb des Philadelphia Orchestra, 2006 folgte ein 1. Preis beim 57. Internationalen Klavierwettbewerb „„„Kosciuszko Chopin““ in New York, das „„„Diploma of Outstanding Merit““ beim Internationalen „„„Hamamatsu“““-Klavierwettbewerb sowie ihre Aufnahme als jüngste Musikerin bei Yamaha Artists Services. Im Folgejahr erhielt Claire Tori Huangci von Gary Graffman, Direktor des Curtis Institute, den „„Most Promising Student““ Award“ und 2008 den Publikumspreis beim Internationalen Kissinger KlavierOlymp. Nachdem sie 2009 den Internationalen „„Chopin“““-Klavierwettbewerb in Darmstadt gewann, folgte 2010 eine weitere Auszeichnung beim „„Concours „Reine Elisabeth“““ in Brüssel, verbunden mit ihrem Debüt im Brüsseler Palais des Beaux Arts mit dem National Orchestra of Belgium unter der Leitung von Marin Alsop. 2011 erspielte sich die Pianistin den 2. Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München, 2013 zählte sie zu den fünf Nominierten für den „„„American Pianists Association Award““.

Im Alter von zehn Jahren wurde Claire Tori Huangci eingeladen, für Präsident Bill Clinton ein Privatkonzert zu geben. Seitdem ist sie mit vielen Orchestern aufgetreten, wie dem Philadelphia Orchestra unter der Leitung von Wolfgang Sawallisch oder Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz und gab zahlreiche Solorezitale in den USA, u.a. in Colorado, California, Texas, Pennsylvania, New Jersey und New York. 2007 debütierte die Pianistin in Europa in der Münchener Residenz, im Gewandhaus zu Leipzig und im Salle Cortot in Paris. Weitere Orchesterauftritte mit Klangkörpern wie dem Wiener Kammerorchester unter Ariel Zuckermann, dem St. Petersburger Sinfonieorchester, dem Sinfonieorchester Berlin, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und der Istanbul State Symphony in zahlreiche Länder in Europa, Afrika, Asien und Amerika folgten. Zudem gastierte sie bei Festivals wie beim Kissinger Sommer, bei den Schwetzinger Festspielen, beim Lodz Rubinstein Festival, beim Menuhin Festival Gstaad und dem Verbier Festival. 2010 gab Claire Tori Hunagci ihr Debüt in der Tonhalle Zürich mit dem Moskauer Sinfonieorchester und eröffnete mit dem Rundfunksinfonieorchester Stuttgart unter der Leitung von Sir Roger Norrington die EXPO in Shanghai. Im Jahr 2012 war sie „„„Resident Artist““ des Newport Festivals und des Miami Festivals und trat im Oktober trat für die verstorbene Pianistin Mihaela Ursuleasa in der Reihe „„„SWR2 Internationale Pianisten“““ in Mainz auf. Mit dem Staatsorchester Darmstadt wird sie im April 2014 das von Cord Meijering komponierte Klavierkonzert ISIS uraufführen.

Mithilfe eines Carl-Heinz Illies-Stipendiums der Deutschen Stiftung Musikleben konnte die Pianistin im Studienjahr 2008/2009 am Yamaha Artist Services Meisterkurs bei Prof. Piotr Paleczny in Paris teilnehmen. Gerd Bucerius-Stipendien der Stiftung ermöglichten ihr die Teilnahme an der Verbier Festival Academy 2009 bei Prof. Dmitri Bashkirov und Prof. Stephan Kovacevich sowie 2011 am International Keyboard Institute & Festival in New York bei Prof. Jerome Rose. Die Stiftung präsentierte ihre Stipendiatin mehrmals in Hamburger bei Konzerten ihrer Reihe „„Foyer Junger Künstler“““, u.a. im Steinway-Haus und im KörberForum.

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