Huangci, Claire Tori
Klavier

Claire Tori Huangci (*1990 in Rochester/USA) ist eine Kosmopolitin. Geboren in Amerika mit chinesischer Abstammung und seit 2007 in Deutschland lebend, zieht sie ihr Publikum durch „glitzernde Virtuosität, gestalterische Souveränität, hellwache Interaktion und feinsinnige Klangdramaturgie“ (Salzburger Nachrichten) in den Bann. Mit neun Jahren startete Claire Huangci eine internationale Karriere mit Stipendien, Konzertauf-tritten und Preisen – unter anderem erhielt sie als jüngste Teilnehmerin den 2. Preis beim Internationalen ARD Musikwettbewerb 2011. Wichtige Impulse erhielt sie von ihren Lehrern Eleanor Sokoloff und Gary Graffman am Curtis Institute of Music in Philadelphia, bevor sie 2007 zu Arie Vardi an die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover wechselte. Ihm steht sie seit Abschluss ihres Studiums als Assistentin im Unterricht zur Seite. Zu Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn fiel Claire Huangci besonders als ausdrucksstarke Chopin-Interpretin auf und erhielt erste Preise bei den Chopin-Wettbewerben in Darmstadt und Miami (2009/2010). Inzwischen beweist sie ihre große Wandlungsfähigkeit mit einem ungewöhnlich breiten Repertoire, in das sie auch immer wieder zeitgenössische Werke aufnimmt. In Solorezitalen und als Partnerin internationaler Orchester wie dem Mozarteumorchester Salzburg, dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Münchner Kammerorchester, dem China Philharmonic Orchestra, dem Vancouver Symphony Orchestra, dem Santa Fe Symphony Orchestra sowie dem Tschaikowsky-Symphonieorchester des Moskauer Rundfunks konzertierte Claire Huangci bereits in bedeutenden Konzertsälen wie der Carnegie Hall New York, dem Wiener Konzerthaus, dem Konzerthaus Berlin, dem Gasteig München, dem Gewandhaus Leipzig, der Salle Cortot Paris, der Oji Hall Tokyo und der Symphony Hall Osaka sowie auf Festivals wie dem Kissinger Sommer, dem Verbier Festival, dem Menuhin Festival Gstaad, beim Schleswig-Holstein Musik Festival, Rheingau Musik Festival und bei den Schwetzinger Festspielen. Nachdem sie in der vergangenen Saison unter anderem mit ihren Solo-Debüts in der Elbphilharmonie Hamburg und beim Klavierfestival Ruhr sowie auf einer Chinatournee mit dem Radio-Symphonieorchester Wien unter Cornelius Meister überzeugte, folgt sie zum Auftakt der Saison 2018/19 einer Einladung des Berner Sinfonieorchesters unter Mario Venzago. Weitere Konzertauftritte führen sie unter anderem an das Wiener Konzerthaus, die Franz Liszt Akademie Budapest, die Tonhalle Maag Zürich und die Suntory Hall Japan.

Nach ihrer Debüt-CD mit Solowerken von Tschaikowsky und Prokofjew und ihrem preisgekrönten Doppelalbum mit Scarlatti-Sonaten (Preis der Deutschen Schallplattenkritik sowie „Editor’s Choice“ vom Magazin Gramophone) erschien im Frühjahr 2017 ihre vielgelobte Einspielung der Nocturnes von Chopin. „Braucht es noch eine Aufnahme von Chopins Nocturnes? Eigentlich nein! Aber wer die brandneue Doppel-CD von Claire Huangci hört, sagt dann doch: Ja!“, urteilte die Süddeutsche Zeitung. Pünktlich zum Start der neuen Saison erschien im September ihr mittlerweile viertes Solo-Album bei Berlin Classics/Edel mit den kompletten Préludes von Sergei Rachmaninow. Mithilfe eines Carl-Heinz Illies-Stipendiums der Deutschen Stiftung Musikleben konnte die Pianistin im Studienjahr 2008/2009 am Yamaha Artist Services Meisterkurs bei Prof. Piotr Paleczny in Paris teilnehmen. Gerd Bucerius-Stipendien der Stiftung ermöglichten ihr die Teilnahme an der Verbier Festival Academy 2009 bei Prof. Dmitri Bashkirov und Prof. Stephan Kovacevich sowie 2011 am International Keyboard Institute & Festival in New York bei Prof. Jerome Rose. Die Stiftung präsentierte ihre Stipendiatin mehrfach in Hamburg bei Konzerten ihrer Reihe „Foyer Junger Künstler“, im Steinway-Haus und im resonanzraum und empfahl sie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, wo sie seither ein gerngesehener Gast ist.

  • www.clairehuangci.com
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