Schimpf, Alexander
Klavier

Alexander Schimpf (*1981 in Göttingen) begann im Alter von acht Jahren mit dem Klavierspiel. Wichtige Lehrer waren im Laufe seiner Ausbildung Wolfgang Manz in Hannover, Winfried Apel an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden sowie Bernd Glemser an der Hochschule für Musik in Würzburg. Auf Meisterkursen arbeitete er außerdem u.a. mit Janina Fialkowska, Karl-Heinz Kämmerling, Peter Feuchtwanger, Pavel Gililov und Cécile Ousset.

Seit seiner Jugend erhielt Alexander Schimpf immer wieder bedeutende Auszeichnungen für sein Klavierspiel, wie z.B. jeweils den 1. Preis beim „Robert-Schumann-Wettbewerb für junge Pianisten“ in Zwickau, beim „Grotrian-Steinweg-Wettbewerb“ in Braunschweig, im Jahre 2007 das „Stipendium des Bundespräsidenten“ beim Felix-Mendelssohn-Wettbewerb an der Universität der Künste Berlin. 2008 erspielte er sich den 2. Preis beim Internationalen Klavierkonzertwettbewerb „Città di Cantù“ (Italien) sowie den „Preis des Deutschen Musikwettbewerbs“ in Bonn in der Kategorie „Klavier solo“, wofür er mit einem Förderstipendium der Deutschen Stiftung Musikleben ausgezeichnet wurde. Im folgenden Jahr wurde er mit dem 1. Preis beim Internationalen Beethoven-Wettbewerb in Wien ausgezeichnet. 2011 wurde ihm beim Internationalen Klavierwettbewerb in Cleveland/USA als erstem deutschen Pianisten in der Geschichte des Wettbewerbs der 1. Preis und ein Publikumspreis verliehen.

Alexander Schimpf wurden von zahlreichen Institutionen und Stiftungen Förderpreise und Stipendien zuerkannt - so vom „Internationalen Forum für Kultur und Wirtschaft“ in Dresden, von der „Villa Musica“ Rheinland-Pfalz, vom Münchener Musikverein und vom Steinway-Haus München.

Regelmäßige Klavierabende und Auftritte als Solist mit Orchestern sowie als Kammermusiker in verschiedenen Besetzungen führten den Pianisten bereits in zahlreiche deutsche Städte, so z.B. ins Gasteig München, ins Konzerthaus Berlin und in die Beethovenhalle Bonn sowie zu Festivals wie dem Oberstdorfer Musiksommer, dem Heidelberger Frühling und den Ludwigsburger Schlossfestspielen. Alexander Schimpf erhielt Einladungen nach Frankreich („Auditorium du Louvre“ und „Salle Cortot“ in Paris, MIDEM 2006 in Cannes), Italien, Österreich (Konzerthaus Wien, Brucknerhaus Linz), in die Schweiz, nach England sowie bereits zweimal nach Südamerika. Sein Debut-Konzert in New Yorks Carnegie-Hall fand im Dezember 2011 statt. Er trat u.a. mit der Jungen Deutschen Philharmonie, den Dresdner Philharmonikern, dem Göttinger Symphonieorchester und dem Philharmonischen Orchester Bacau (Rumänien) auf. Als Kammermusiker konzertiert er u.a. mit dem Geiger Christian Tetzlaff, dem Bratscher Nils Mönkemeyer und dem Cellisten Julian Steckel.

  • www.alexander-schimpf.de
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