Klett, Martin
Klavier

Martin Klett (*1987 in Buxtehude) erhielt im Alter von sechs Jahren seinen ersten Klavierunterricht, ab 1999 bei Karin van Buiren (Musikhochschule Lübeck), bevor er 2003 zu Detlef Saßmannshausen (DTKV) wechselte. 2006 wurde der Pianist Jungstudent an der Musikhochschule Lübeck, wo er seitdem von Prof. Konrad Elser ausgebildet wird. Im Studienjahr 2012/2013 war er Schüler von Prof. Pascal Devoyon an der Universität der Künste in Berlin. Von 1996 bis 2003 nahm Martin Klett zusätzlich Kompositionsunterricht bei Thilo Jaques in Hamburg und wurde von Prof. Hans-Jürgen Schnoor auf dem Cembalo ausgebildet. Meisterkurse besuchte er u.a. bei Prof. Ian Fountain und Prof. Gerhard Schulz, darüber hinaus nahm er an einem Kammermusikkurs von Prof. Walter Levin teil.

In den Jahren 1997 und 1999 war der Pianist Preisträger des Wettbewerbs „„Schüler komponieren““ der Jeunesses Musicales Deutschland. Es folgten 1. Bundespreise bei „„„Jugend musiziert„“ 2003 in der Duo- und 2005 in der Solowertung. Zusammen mit der Flötistin Nele Lamersdorf erspielte er sich 2003 beim Karel-Kunc-Kammermusikwettbewerb in Bad Dürkheim einen 2. Preis. Zwei Jahre später wurde ihm in Hamburg der Trübger-Klassik-Preis und der Förderpreis des Nationalen Bach-Wettbewerbs in Köthen verliehen. Von 2005 bis 2007 erhielt Martin Klett ein Stipendium der Initiative „„„„JugendKammermusik Hamburg““, die folgenden zwei Jahre wurde er durch Förderstipendien der Ad Infinitum Foundation Stockholm unterstützt. Im „„„„„Duo Riul““ gewann er mit dem Klarinettisten Sebastian Manz den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs 2008 in Bonn und wurde in die 53. Bundesauswahl „Konzerte Junger Künstler“ aufgenommen. Stipendien der Deutschen Stiftung Musikleben und der Marie-Luise Imbusch-Stiftung rundeten diesen großen Wettbewerbserfolg ab. Ein Carl-Heinz Illies-Förderstipendium der Deutschen Stiftung Musikleben ermöglichte ihm im selben Jahr die Teilnahme am renommierten 15. Internationalen Brahms Wettbewerb in Pörtschach, wo er sich einen 1. Preis erspielte. Zudem erhielt Martin Klett beim International Piano Competition for Young Musicians in Enschede/Niederlande einen 2. Preis und mehrere Sonderpreise. Im Frühjahr 2009 wurde er in Hamburg mit dem Steinway-Förderpreis und im folgenden Jahr in Lübeck mit dem Possehl-Musikpreis ausgezeichnet.

Seine umfangreiche Konzerttätigkeit führte Martin Klett in viele europäische Länder sowie auf Einladung des Goethe-Instituts nach Tunesien. Es war zu Gast bei Festivals wie den Fränkischen Musiktagen Alzenau, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Lucerne Festival und dem Kultursommer Nordhessen. 2013 war der Pianist in der Reihe „„„„„Junge Wilde““ im Konzerthaus Dortmund zu hören und konzertierte solistisch mit der Hamburger Camerata.
Sein besonders Interesse gilt zudem der Kammermusik. So zählen –mit Sara Kim, Mathias Johansen und Byol Kang u.a. weitere Stipendiaten der Deutschen Stiftung Musikleben zu seinen Kammermusikpartnern. Gemeinsam mit Azadeh Maghsoodi und dem Bandoneónspieler Rocco Boness war er 2009 als Cuarteto SolTango beim Schleswig-Holstein Musik Festival zu Gast. Daneben spielte er mit Musikern wie Eckhard Fischer (Trio Opus 8), Andrej Bielow (Szymanowski Quartett), Peter Buck (Melos Quartett), Nora Romanoff-Schwarzberg, (Progetto Martha Argerich), Gustav Frielinghaus (Amaryllis Quartett), Sabine Meyer und Lena Neudauer.

Im Rahmen seiner Zusammenarbeit mit Sebastian Manz entstanden bereits zahlreiche Aufnahmen, darunter ihre Debut-CD beim Label Genuin sowie ein weiteres Album mit Werken amerikanischer Komponisten für das Label Avi in Kooperation mit dem Deutschlandfunk Köln. Zahlreiche Konzerte wurden von führenden Radiosendern Deutschlands mitgeschnitten; so ist Martin Klett auch im Rundfunk regelmäßig zu hören.

Die Deutsche Stiftung Musikleben präsentierte Martin Klett im Rahmen ihrer Konzertreihe „„„„„Foyer Junger Künstler“ 2009 u.a. im Februar bei einem Konzert im Bucerius Kunst Forum in Hamburg und im Juni bei einer Veranstaltung in Haseldorf. 2010 war er bei einem Stiftungskonzert in Hamburg mit dem selten gespielten Chopin-Klaviertrio zu hören.

  • www.martinklett.de
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