Stepp, Jakob
Violoncello

Jakob Stepp (*1991 in Stuttgart) war von 2002 bis 2006 Vorstudent bei Prof. Martin Ostertag an der Musikhochschule Karlsruhe und anschließend Jungstudent bei Prof. Peter Bruns an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. 2011 nahm er sein Studium an der Musikhochschule Wien bei Prof. Heinrich Schiff auf, unterstützt durch ein Gerd Bucerius-Stipendium der Deutschen Stiftung Musikleben. Seit Oktober 2015 wird er von Prof. Julian Steckel an der Hochschule für Musik und Theater Rostock ausgebildet. Meisterkurse besuchte Jakob Stepp bei Professoren wie Philippe Muller, Heinrich Schiff, Eberhard Feltz, Peter Bruns, Julian Steckel, dem Artemis Quartett, Wolfgang E. Schmidt und Jens Peter Maintz.

Der Cellist ist mehrfacher Preisträger beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. 2005 erhielt er einen 1. Preis und einen Sonderpreis beim Internationalen Dotzauer-Wettbewerb für junge Cellisten in Dresden. Die Jürgen Ponto-Stiftung förderte ihn von 2005 bis 2007 mit seinem Stepp-Quartett, das regelmäßig im In- und Ausland konzertierte. Mit diesem gewann er u.a. auch den Charles Hennen Wettbewerb im Jahre 2006. Beim Deutschen Musikwettbewerb 2013 erspielte sich Jakob Stepp ein Stipendium und wurde in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen.

Solistisch gab der junge Musiker Konzerte u.a. mit dem Paulusorchester Stuttgart und dem Fellbacher Kammerorchester, zudem spielte er als Solocellist im Bundesjugendorchester. Des Weiteren war er mit seinem Quartett zu Gast bei renommierten Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem Schleswig-Holstein Musik Festival.

Die Deutsche Stiftung Musikleben präsentierte ihren Stipendiaten zu verschiedenen Gelegenheiten, unter anderem im Cello-Nonett unter der Leitung von Claudius Popp anlässlich des Stiftungsjubiläumskonzertes im Hamburger Rathaus 2012.

Mit 14 Jahren wurde Jakob Stepp erstmals ein Instrument von der Deutschen Stiftung Musikleben zur Verfügung gestellt. Seit März 2008 spielt er ein Violoncello von Jean Baptiste Vuillaume, Paris 1845, eine großzügige Schenkung der Commerzbank AG an die Stiftung.

zurück zur Solisten-Übersicht