|
Albrecht Menzel (*1992 bei Dresden) erhielt seinen ersten Violinunterricht im Alter von vier Jahren. Seit 2007 wird Albrecht von dem renommierten Violinpädagogen Prof. Boris Kuschnir unterrichtet. Er ist außerordentlicher Student an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz.
Künstlerische Anregungen erwarb sich der junge Geiger seit seinem achten Lebensjahr regelmäßig an der Verbier Festival Akademie und bei Internationalen Meisterkursen, wie z. B. der Internationalen Sommerakademie der Universität Mozarteum Salzburg oder den Wiener Meisterkursen bei den Professoren Yair Kless, Igor Ozim und Zakhar Bron.
Er nahm einige Jahre Unterricht in der Kompositionsklasse Halle - Dresden. Seine Werke wurden von Mitgliedern der „Sinfonietta Dresden“ und dem „Malle Symen Quartet“ aus Amsterdam aufgeführt.
Albrecht Menzel ist mehrfacher 1. Preisträger bei „Jugend musiziert“. Zuletzt erspielte er sich 2007 einen 1. Bundespreis mit Höchstpunktzahl in der Kategorie „Violine Solo“ und wurde zusätzlich mit dem Eduard Söring-Preis der Deutschen Stiftung Musikleben für eine herausragende Leistung im Fach Streicher ausgezeichnet.
Zu weiteren Auszeichnungen gehören der 1. Preis beim Internationalen Louise Henriette Wettbewerb 2004 und der Johann Georg Pisendel-Anerkennungspreis der Kulturstiftung der Dresdner Bank. Weiterhin erhielt er den 1. Preis beim Internationalen Kocian-Wettbewerb 2006 in der Tschechischen Republik. Hier erspielte sich Albrecht einen Sonderpreis für die beste Interpretation.
Sein Dresdner Solistendebüt gab er mit 13 Jahren bei den Dresdner Musikfestspielen 2005 mit dem Johann Georg Pisendel–Kammerorchester unter der Leitung von Prof. John Holloway.
Konzertauftritte führten ihn in viele Teile Deutschlands, nach Tschechien, Österreich, Italien und in die Schweiz. Zuletzt brachte der junge Musiker gemeinsam mit den Heidelberger Philharmonikern Wieniawskis 2. Konzert zur Aufführung. Für die Festspielsaison 2009 wurde Albrecht von den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem Rheingau Musik Festival zu Konzerten eingeladen, wo er als Solist zu erleben sein wird.
Für das Studienjahr 2008/2009 wurde Albrecht Menzel ein Gerd Bucerius-Stipendium der Deutschen Stiftung Musikleben verliehen, welches ihm sein Auslandstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Graz bei Prof. Boris Kuschnir ermöglicht. Der Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben wird außerdem von der Jürgen-Ponto-Stiftung und und der Hamburger Lebensmittelstiftung gefördert.
Seit Oktober 2007 stellt die Deutsche Stiftung Musikleben Albrecht Menzel leihweise ein Instrument zur Verfügung. Derzeit spielt er als mehrfacher Preisträger des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds auf einer Violine von Giovanni Francesco Pressenda, Turin 1829, die die Stiftung dank einer großzügigen Spende der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung ankaufen konnte.
|