Menzel, Albrecht
Violine

Albrecht Menzel (*1992 bei Dresden) erhielt seinen ersten Geigenunterricht mit vier Jahren und debütierte bereits mit dreizehn Jahren als Solist bei den Dresdner Musikfestspielen. Er wurde von dem renommierten Violinpädagogen Professor Boris Kuschnir in Graz ausgebildet, gefördert durch ein Gerd Bucerius-Stipendium der Deutschen Stiftung Musikleben, und studiert bei Professor Julian Rachlin an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien.

Der junge Geiger ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe, so gewann er den Grand Prix und den 1. Preis des Internationalen Violinwettbewerbs 2016 in Torun, Polen, den Internationalen Kocian Wettbewerb 2006 in Tschechien, einen 1. Bundespreis bei „Jugend musiziert“ 2007, verbunden mit dem Eduard-Söring-Preis der Deutschen Stiftung Musikleben, und ist Preisträger des Internationalen David Oistrach Violinwettbewerbs 2010 in Moskau, Russland, sowie des renommierten Premio Paganini Wettbewerbs 2015 in Genua, Italien.

Als Solist konzertierte er u.a. mit dem Münchner Rundfunkorchester, dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt, dem State Symphonie Orchestra New Russia, dem Orchestra del Carlo Felice Genua, der Polnischen Kammerphilharmonie und dem Philharmonischen Orchester des Theater Erfurt, einem Kooperationspartner der Stiftung. Albrecht Menzel war zu Gast beim Rheingau Musik Festival, den Dresdner Musikfestspielen, den Brandenburgischen Sommerkonzerten, dem Heidelberger Frühling, dem George Enescu Festival, dem Internationalen Eilat Musik Festival Israel, dem Sommets Musicaux de Gstaad Schweiz und war Teil der Verbier Festival Academy sowie bei „Chamber Music connects the world“ der Kronberg Academy. Er trat in der Laeiszhalle Hamburg, im Prinzregententheater München, im Musikverein Wien und im Gasteig München auf und spielte gemeinsam mit Anne-Sophie Mutter als Solist u.a. in den USA, Kanada und Europa, darunter in Konzertsälen wie der Berliner Philharmonie, der Philharmonie Luxemburg, der Carnegie Hall New York, dem Kennedy Center Washington und der Roy Thomson Hall Toronto. 2015 erschien sein Album „thoughts“ mit Werken von Heinrich Wilhelm Ernst und Sonaten von Robert Schumann beim Label Oehms Classics.

Von 2007 bis 2010 war er Stipendiat der Jürgen Ponto-Stiftung und wird seit 2010 durch die Patenschaft eines Freundes der Deutschen Stiftung Musikleben gefördert.

Auf Vorschlag der Deutschen Stiftung Musikleben spielte Albrecht Menzel u.a. im Rahmen der Mendelssohn-Festtage 2011 mit dem Leipziger Symphonieorchester unter der Leitung von Kurt Masur sowie bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern 2009, 2011 und 2014, dem Schleswig-Holstein Musik Festival 2015 sowie anlässlich eines feierlichen Staatsempfangs in Schloss Bellevue 2015.

Als mehrfacher Preisträger des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds stellt ihm die Deutsche Stiftung Musikleben seit 2008 leihweise ein Instrument zur Verfügung, seit 2012 eine Violine von Antonio Stradivari, Cremona 1709, eine treuhänderische Eingabe aus Hamburger Familienbesitz.

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