Birringer, Esther
Klavier

Esther Birringer (*1983 in Quierschied/Saarland) begann im Alter von drei Jahren mit dem Klavierspiel. Nach ihrem Abitur 2003 studierte sie in der Klasse von Prof. Karl-Heinz Kämmerling an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover. 2006 absolvierte die Pianistin ihre Abschlussprüfung mit sehr gutem Erfolg zur Diplommusiklehrerin. Im Anschluss setzte sie ihre Studien bei Prof. Pascal Devoyon an der Universität der Künste in Berlin fort. 2012 beendete Esther Birringer ihre Solistenausbildung bei Prof. Ari Vardi an der Musikhochschule Hannover. Sie gibt Meisterkurse in Mittel- und Südamerika und sammelte Erfahrung als Jurorin bei Klavierwettbewerben.

Die Pianistin erspielte sich 1999 einen 1. Preis beim Bundeswettbewerb „„Jugend musiziert““ in der Kategorie „„Klavier solo““. In den folgenden Jahren gewann sie mehrere Preise bei internationalen Wettbewerben in Italien („„Citté di Pietra Ligure““, „„Premio Vittoria Caffa Rigetti““, „„Concorso musicale europeo Turin““) und Frankreich („„Concours Nerini““, „„Concours de Piano de Saint-Nom-la-Bretèche““). Im November 2005 erhielt sie zusammen mit ihrer Schwester Lea (Violine) den Kulturpreis des Stadtverbandes Saarbrücken. Im folgenden Jahr erspielte sich Esther Birringer beim Klavierwettbewerb der Chopin-Gesellschaft Hannover ein Stipendium. 2007 gewann sie einen 1. Preis beim 6. Internationalen Klavierwettbewerb „„Johann Sebastian Bach““ in Würzburg. 2011 wurde sie beim „Deutschen Musikwettbewerb“ mit einem Sonderpreis und einem Förderstipendium der Deutschen Stiftung Musikleben ausgezeichnet. Im selben Jahr erspielte sich die Pianistin im Duo mit ihrer Schwester Lea in Italien bei den internationalen Kammermusikwettbewerben „„Premio Vittorio Gui““ und „„Città di Pinerolo““ jeweils einen 1. Preis. Seither erhalten die Schwestern zahlreiche Einladungen zu Festivals und Kammermusikreihen nach Italien. Seit März 2005 ist sie Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Esther Birringer gastierte u.a. bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, beim Sommerfestival AlpenKLASSIK in Bad Reichenhall, bei den Schwetzinger Schlosskonzerten, beim Bachfest Leipzig, bei den Würzburger Bach-Tagen und beim Internationalen Klavierfestival junger Meister in Lindau. 2007 folgte sie einer Einladung nach Japan zum Musikfestival in Kyoto. Solistisch spielte die Musikerin mit Orchestern wie dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt-Oder, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken, dem Kurpfälzischen Kammerorchester, dem Sendai Philharmonic Orchestra und der Deutschen Streicherphilharmonie unter Michael Sanderling.

Die Deutsche Stiftung Musikleben präsentierte die Pianistin bei zahlreichen Veranstaltungen im Rahmen der stiftungseigenen Konzertreihe „Foyer Junger Künstler“. So spielte sie u.a. beim Jubiläumskonzert auf Schloss Ulrichshusen, das die Stiftung 2012 gemeinsam mit ihrem langjährigen Kooperationspartner, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, veranstaltete. Gemeinsam mit ihrer Schwester Lea und weiteren Stipendiaten gestaltete sie 2007 und 2010 ein Kammermusikfest an Bord von MS Europa. Im April 2013 traten die Schwestern auf Vorschlag der Stiftung im Rahmen der „Espresso“-Konzerte im Berliner Konzerthaus auf und waren bei einem Duo-Abend der Stiftung im Torhaus Wellingsbüttel in Hamburg zu hören. Für das Studienjahr 2008/2009 wurde Esther Birringer ein Gerd Bucerius-Stipendium der Deutschen Stiftung Musikleben verliehen, welches ihr die Teilnahme an Meisterkursen von Sergei Dorensky und Dmitri Bashkirov im Rahmen der Internationalen Sommerakademie am Mozarteum Salzburg ermöglichte. Dank der großzügigen Spende eines Freundeskreismitgliedes erhalten die Schwestern seit 2008 ein Förderstipendium der Deutschen Stiftung Musikleben.

  • www.estherbirringer.com
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