Dörken, Danae
Klavier

Danae Dörken (*1991 in Düsseldorf) wurde mit zwölf Jahren als Jungstudentin an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover aufgenommen, wo sie die Klasse von Prof. Karl-Heinz Kämmerling besuchte. Zusätzlich wurde sie ab 2007 in der Hochbegabtenabteilung des Mozarteums in Salzburg ausgebildet. Zum Wintersemester 2010/2011 nahm sie in Hannover ihr Vollstudium auf und war somit eine der letzten Schülerinnen von Prof. Kämmerling. Seit Herbst 2012 wird sie dort von Lars Vogt unterrichtet.

2001 erhielt Danae Dörken den „Prix Unique“ beim „International Competition for Young Musicians“ in Enschede (Niederlande) sowie eine Auszeichnung für exzeptionelle pianistische Fähigkeiten beim Internationalen „Carl Czerny“-Wettbewerb in Prag. Ferner wurde ihr 2001 ein Kompositionsstipendium der Yamaha-Stiftung zuerkannt. Darüber hinaus erspielte sie sich mehrere 1. Preise beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ – in den Jahren 2006 und 2007 verbunden mit Sonderpreisen der Deutschen Stiftung Musikleben. Hinzu kamen 1. Preise beim Internationalen Steinway Klavierspiel-Wettbewerb in Hamburg sowie beim Internationalen Grotrian Steinweg Klavierspiel-Wettbewerb.

Die Pianistin trat bereits mit renommierten Künstlern wie Katia und Marielle Labèque, Alban Gerhardt, Gustav Rivinius, Sharon Kam, Carolin Widmann und Christiane Oelze auf. Sie spielte u.a. im Konzerthaus Berlin, in der Alten Oper Frankfurt, im Gasteig München, in der Tonhalle Düsseldorf, in der Philharmonie in Essen und Köln und im Mozarteum Salzburg sowie im Beethoven-Haus Bonn. Eine vielversprechende Zusammenarbeit begann sie mit der Geigerin Caroline Goulding, mit der sie u.a. in der Tonhalle Zürich auftrat, sowie mit dem Cellisten Benedict Kloeckner, ebenfalls Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben. Sie war zu Gast bei bedeutenden Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Klavierfestival Ruhr, den Schwetzinger Festspielen, dem Kissinger Sommer und gründete 2015 zusammen mit ihrer Schwester Kiveli das Molyvos International Music Festival auf der griechischen Insel Lesbos. Highlights der Saison 2015/16 waren Debüts bei den Münchner Symphonikern, den Dortmunder Philharmonikern, der Royal Northern Sinfonia sowie bei den Dresdner Musikfestspielen, bei den Sondershauser Liszt-Konzerten und beim Menuhin Festival Gstaad. Die Saison 2016/17 führt Danae Dörken u.a. als Solistin zur Südwestdeutschen Philharmonie sowie auf Tournee mit Caroline Goulding, u.a. ins Konzerthaus Wien, in das Kongress- und Kulturzentrum Luzern und in die Londoner Wigmore Hall. Fortführen wird sie darüber hinaus die Konzerttätigkeit mit ihrer Schwester Kiveli Dörken, mit der sie regelmäßig vierhändiges Klavier-Repertoire präsentiert. Ihre wegweisende Einspielung des Klavierkonzerts Nr. 21 C-Dur von W.A. Mozart sowie des Klavierkonzerts Nr. 2 d-moll von F. Mendelssohn Bartholdy mit der Royal Northern Sinfonia erschien im Mai 2016.

Mit Unterstützung der Deutschen Stiftung Musikleben veröffentlichte sie im Mai 2014 eine CD mit Fantasien von Schubert, Schumann und C.P.E. Bach bei ARS Produktion, wofür sie für einen ICMA Award nominiert wurde. 2007 und 2008 wurde Danae Dörken von der Deutschen Stiftung Musikleben jeweils ein Carl-Heinz Illies-Förderstipendium zugesprochen, das ihr die Teilnahme an Meisterkursen bei Prof. Sergio Perticaroli und bei Sergej Dorensky im Rahmen der Internationalen Sommerakademien am Mozarteum Salzburg ermöglichte. Zudem wurde die Pianistin von 2009 bis 2016 durch das Patenschaftsprogramm der Deutschen Stiftung Musikleben gefördert. Auf Vorschlag der Stiftung spielte sie bei der Verleihung des Eric M. Warburg Award an Dr. Condoleezza Rice in Potsdam 2007 und wirkte im Folgejahr beim großen Sonderkonzert der Stiftung „Piano furioso“ in der Hamburger Laeiszhalle mit. 2012 trat sie im Mai bei der Jubiläumsfestveranstaltung der Stiftung im Hamburger Rathaus, im Juni beim Wandelkonzert auf Schloss Ulrichshusen im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und im Oktober auf Einladung von Bundespräsident Joachim Gauck beim großen Festkonzert der Stiftung in Schloss Bellevue auf. Zuletzt präsentierte die Stiftung ihre Stipendiatin im November 2015 bei einer Veranstaltung für die Kuratoren des Freundeskreises der Elbphilharmonie und Laeiszhalle in Hamburg.

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