Bode, Simon
Tenor

Simon Bode (*1984 in Hamburg) erhielt schon sehr früh seinen ersten Geigen- und Klavierunterricht und gewann Preise auf beiden Instrumenten, so etwa beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ und beim Steinway-Wettbewerb in Hamburg. Mit 16 Jahren wechselte er zum Gesang und nahm 2002 den Unterricht bei Prof. Charlotte Lehmann auf. Seit 2005 studiert er bei ihr an der Musikhochschule Hannover.

Bereits im Jahr 2002 ersang sich der junge Tenor einen 1. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in der Kategorie „Gesang Solo“. In der gleichen Kategorie erhielt er beim Bundeswettbewerb 2005 die Höchstpunktzahl, bekam den renommierten „Hans Sikorski-Gedächtnispreis“ der Deutschen Stiftung Musikleben für die beispielhafte Interpretation eines Werkes eines noch lebenden Komponisten und wurde in das Förderprogramm der Stiftung aufgenommen. Im selben Wettbewerbsjahr erhielt er zusätzlich den Sonderpreis der Walter Kaminsky-Stiftung, die ihn ebenfalls weiterhin als Stipendiat fördert. Der junge Sänger wurde mit dem Nachwuchspreis der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und des Norddeutschen Rundfunks ausgezeichnet, erhielt Förderstipendien der Hans und Eugenia Jüttig-Stiftung sowie der Oscar und Vera Ritter-Stiftung und wurde lange von der Jürgen-Ponto-Stiftung gefördert. Außerdem ist Simon Bode Stipendiat der Yehudi Menuhin-Stiftung „Live music now“ und der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Simon Bode gibt regelmäßig Konzerte in ganz Deutschland. So sang er u.a. beim Schwetzinger Mozartfest 2003 Arien aus Händels Oper „Alcina“ mit dem Philharmonischen Orchester Heidelberg. Liederabende gab Simon Bode beim internationalen Nachwuchsfestival „The Next Generation II“ in Dortmund, in der Münchner Philharmonie im Gasteig und auf Vorschlag der Deutschen Stiftung Musikleben bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Außerdem trat er schon mit der Bayerischen Kammerphilharmonie, der Hamburger Camerata, dem dänischen Sonderjylland Symphony Orchestra, der Philharmonie Merck und dem Landesorchester Schleswig-Holstein auf. Im November 2007 präsentierte die Deutsche Stiftung Musikleben den jungen Tenor beim Festkonzert auf Schloss Bellevue, zu dem der Bundespräsident anlässlich des 45-jährigen Bestehens der Stiftung eingeladen hatte.

Nachdem Simon Bode 2006 bei den „Festwochen Herrenhausen“ in der ersten Mozartoper zu hören war, übernimmt er inzwischen als Gast kleinere Rollen am Landestheater Schleswig-Holstein und der Niedersächsischen Staatsoper Hannover.

zurück zur Solisten-Übersicht