Kaunzner, Viktoria
Violine

Viktoria Kaunzner (*1982 in Deggendorf) begann im Alter von sieben Jahren mit dem Geigenspiel. Zu ihren wichtigsten Lehrern während ihrer Schulzeit zählten Miroslav Novak und Serge Fatkulin, bevor sie von 2001 bis 2003 an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe bei Prof. Joseph Rissin und Kammermusik bei Prof. Jörg-Wolfgang Jahn studierte. 2003 wechselte sie in die Klasse von Prof. Stephan Picard an die Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Im Studienjahr 2006/2007 führte sie ein Erasmus-Studium zu Olivier Charlier an das Conservatoire National Supérieur de Musique (CNSM) und zu Prof. Sebastian Hamann an die Musikhochschule Luzern. Seit dem Wintersemester 2008/09 studiert sie im Master-Studium bei Prof. Zakhar Bron an der Hochschule für Musik Köln. Entscheidend geprägt wurde ihre künstlerische Ausbildung zudem durch Meisterkurse, u.a. bei Yehudi Menuhin, Igor Oistrach, Zakhar Bron, Gil Sharon, Natalia Gutman, Ida Haendel, und Raphael Oleg, kammermusikalisch bei Wolfgang Güttler, dem Quatuor Talich, dem Quatuor Danel sowie beim Deutschen Kammermusikkurs und Jeunesse Moderne.

Viktoria Kaunzner ist mehrfache Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe, u.a. errang sie einen 1. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in der Kategorie „Violine solo“, sowie 2. Preise beim Internationalen Kocian-Violinwettbewerb in Usti nad Orlici/Tschechien und beim Internationalen Wettbewerb „Königin Sophie Charlotte“ in Mirow 2002. 2005 und 2007 war sie als Preisträgerin beim „XVIème Concours International FLAME“ in Paris erfolgreich. Im Oktober 2006 gewann sie den 2. Preis beim „XXXII. Internationalen Musikwettbewerb Dr. Luis Sigall“ für Violine in Viña del Mar/Chile. Im Februar 2005 wurde Viktoria Kaunzner Stipendiatin bei „Yehudi Menuhin Live Music Now“.

Bei europaweiten Auftritten war sie als Solistin u.a. mit dem Philharmonischen Orchester Bad Reichenhall, dem Regensburger Kammerorchester, den Bacauer Philharmonikern und den Jenaer Philharmonikern zu hören. Solistische und kammermusikalische Auftritte führten sie u.a. nach Paris, Salzburg, Ljubljana sowie nach Syrien, Jordanien, in den Libanon, die Schweiz, nach Tschechien und Spanien. 2006 folgte sie Einladungen zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und Santander, wo sie sowohl solistisch als auch als Quartettmusikerin des „Sinus-Quartetts“ konzertierte. Als Orchestermusikerin spielte sie bereits unter Dirigenten wie C. Thielemann, J. Kreizberg, V. Ashkenazy und M. Janowski.

Die Deutsche Stiftung Musikleben förderte Viktoria Kaunzner u.a. durch ein Gerd Bucerius-Stipendium von 2005 bis 2007, das ihr die Teilnahme an mehreren Meisterkursen ermöglichte. Als mehrfache Preisträgerin des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds in der Deutschen Stiftung Musikleben spielte Viktoria Kaunzner von 2005 bis 2008 eine Geige von Lorenzo Ventapane, Neapel 1806, eine Schenkung aus Kronberger Familienbesitz.

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