Leo, Angelo de
Violine

Angelo de Leo (*1991 in Böblingen) erhielt seinen ersten Geigenunterricht im Alter von sechs Jahren an der Musik- und Kunstschule Böblingen. Bereits als Elfjähriger wurde er als Jungstudent an die Musikhochschule Stuttgart aufgenommen, wo er von Prof. Christian Sikorski ausgebildet wurde. Ab 2011 studierte er in Lübeck bei Prof. Thomas Brandis, seit 2015 setzt er seine Ausbildung in Berlin bei Prof. Antje Weithaas und in der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker fort. Weitere Impulse erhielt er von Donald Weilerstein, Igor Ozim, Shmuel Ashkenasi, Wolfgang Marschner sowie vom Artemis-, Vogler- und Melos-Quartett. Er ist Preisträger des Internationalen Violinwettbewerbs Freiburg, des Possehl-Wettbewerbs Lübeck, des Klassikpreises des WDR und des Violinwettbewerbs der MH Stuttgart. Zudem gewann er sechs 1. Bundespreise bei „Jugend musiziert“. Beim Deutschen Musikwettbewerb wurde er Finalist, Stipendiat sowie Sonderpreisträger der Deutschen Stiftung Musikleben. Aufnahmen für den BR, den NDR und das Deutschlandradio sowie Auftritte mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester, den Lübecker Philharmonikern, dem Landesjungendorchester Schleswig-Holstein oder den Freiburger Philharmonikern dokumentieren sein solistisches und kammermusikalisches Können. Von 2004 bis 2008 spielte er im „Bregaglia-Quartett“ und von 2008 bis 2011 war er Primarius des „DeLeo-Quartetts“. Er wurde zu Festivals wie dem Heidelberger Frühling, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Schleswig-Holstein-Musik Festival und dem Oberstdorfer Musiksommer eingeladen. Angelo de Leo ist Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes, von „LiveMusicNow“ und der Deutschen Stiftung Musikleben, die ihn mit Sonderpreisen, Konzertauftritten und dank der Patenschaft einer Stiftungsfreundin seit 2015 mit einem monatlichen Stipendium fördert. Seit 2002 stellt ihm die Stiftung leihweise ein Instrument zur Verfügung, derzeit spielt er als Preisträger des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds seit 2013 eine Violine von G. F. Pressenda, Turin 1829, aus Stiftungsbesitz.
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