Hartmann, Rebekka
Violine

Rebekka Hartmann, (*1981 in München) besuchte bereits im Alter von fünf Jahren die Suzuki-Violinschule unter der Leitung von Helge Thelen in Gilching. Mit zehn Jahren wechselte sie zu Jorge Sutil, bevor sie mit 17 Jahren Jungstudentin bei Prof. Gottfried Schneider an der Musikhochschule München wurde. Sie nahm zusätzlich Unterricht bei Andreas Reiner, Primarius des Rosamunde-Quartetts, Ingolf Turban und Josef Kröner vom Münchner Rundfunkorchester. Nach dem Abitur studierte Rebekka Hartmann an der University of Southern California in Los Angeles bei Alice Schönfeld. Von 2001 bis 2002 erhielt sie dafür das Gerd Bucerius-Stipendium der Deutschen Stiftung Musikleben. Künstlerische Impulse gaben ihr weiterhin Meisterkurse unter anderem bei Wolfgang Marschner, Valerie Oistrach und Rainer Kussmaul.

Die Geigerin ist erfolgreiche Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe. 1993 und 1994 errang sie jeweils einen 2. Preis beim Karel-Kunc-Kammermusikwettbewerb Bad Dürkheim. Beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ erspielte sie sich 1995 einen 1. Preis in der Kammermusikwertung, 1998 einen 1. Preis in der Kategorie „Violine solo“. 2000 erzielte sie einen 1. Preis bei der Pasadena Instrumental Competition, 2001 einen 1. Preis bei der ASTA Competition Los Angeles verbunden mit dem Jasha Heifetz Scholarship, 2002 den 1. Preis im Halbfinale desselben Wettbewerbs und einen 1. Preis bei der National Solocompetition der USA in Michigan. Im Oktober 2004 erspielte sie sich den 1. Preis beim XVII. Internationalen Musikwettbewerb „Pacem in Terris“ in Bayreuth. Beim 2. Internationalen Violinwettbewerb „Henri Marteau“ wurde sie 2005 mit dem 2. Preis ausgezeichnet.

Rebekka Hartmann konzertierte als Solistin unter anderem mit den Nürnberger Sinfonikern, der Staatsphilharmonie Klausenberg, dem Bejing Symphony Orchestra, dem Nimbus-Ensemble, dem Budapester Kammerorchester, dem Peninsula Symphony Orchestra, dem USC Sinfonieorchester Los Angeles und dem Schleswig-Holstein Musik Festival Orchester. Kammermusikalische Auftritte führten sie mit so herausragenden Musikern wie Christoph Eschenbach und Claudio Bohorquez zusammen.

Rebekka Hartmann ist seit 2004 Preisträgerin des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds in der Deutschen Stiftung Musikleben. Zuletzt spielte sie eine Violine von Antonio Stradivari, Cremona 1703, aus dem Besitz der Bundesrepublik Deutschland.

www.rebekka-hartmann.com

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