Veit Hertenstein
Viola

Veit Hertenstein, 1985 in Augsburg geboren, begann im Alter von fünf Jahren mit dem Geigenspiel, wechselte 2001 zur Bratsche und wurde von Jorge Sutil unterrichtet. Seit 2002 war er zunächst Jungstudent, ab 2003 Vollstudent bei Prof. Nicolas Corti (Amatiquartett) an der Hochschule für Musik und Theater in Zürich. Zusätzlich ist er seit dem WS 04/05 Gaststudent an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst/Frankfurt am Main, wo er von Prof. Roland Glassl unterrichtet wird. Veit Hertenstein ist mehrfacher erster Preisträger des Bundeswettbewerbs Jugend musiziert. Darüber hinaus gewann er 2003 einen 2. Preis in der Kategorie ‚Viola solo‘ beim Kiwaniswettbewerb in Zürich, im Folgejahr den 1. Preis. 2005 erspielte er sich im Juni den 1. Preis beim Streicherwettbewerb der Peter Pirazzi-Stiftung in Frankfurt am Main sowie zuletzt im September einen 3. Preis beim 4. Internationalen Marschner-Wettbewerb für Violine und Viola in Hinterzarten mit dem Konzert von Johann Christian Bach. 2006 gewann er den 1. Preis beim Koeckert-Wettbewerb in Zürich und den 2. Preis beim Rahn-Wettbewerb der Schweizer Hochschulen verbunden mit einem Preisträgerkonzert unter dem Dirigat von Claire Levacher in der Tonhalle Zürich.
Meisterkurse bei Prof. Hatto Beyerle als Stipendiat des bayerischen Musikrates an der Summer-Academy for Young Artists, bei Prof. Barbara Westphal und Ronny Rogoff begleiten seinen künstlerischen Werdegang. Als Stipendiat der Jürgen-Ponto-Stiftung 2003/04 gab er Konzerte beim Marler Debut und in der Glashalle Wuppertal. Außerdem konzertierte er beim Celibidache-Festival 2002 im Prinzregententheater München. 2002 wirkte er als Mitglied des Bundesjugendorchesters bei TV-Aufnahmen für die Sendung „Stars von morgen“ (Arte) mit. Im Sommer 2003 war er Mitglied des Schleswig-Holstein Musik Festivalorchesters unter Christoph Eschenbach, Jukka-Pekka Saraste, Kurt Masur, Dennis Russel Davies und Sir Neville Marriner.
Im Juli 2004 wurde er vom Universitätsorchester Ausgburg, gefördert durch die Kulturstiftung Augsburg, bei Bartóks Violakonzert op. posth. begleitet. Ein Jahr später führte ihn eine Konzertreise nach Oaxaca/Mexico zum Instrumenta Festival, wo er Solo- und Kammermusikkonzerte u.a. mit Helmar Stiehler (1. Solobassist der Mch. Philharmoniker) und Klaus Stoll (1. Solobassist der Berliner Philharmoniker) gab. Auf Empfehlung der Deutschen Stiftung Musikleben trat er mit seinem Trio beim Schleswig-Holstein Musik Festival 2004 in Schloss Wotersen auf, verbunden mit TV-Aufnahmen des NDR. Im November 2004 war er als Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben mit seinem Trio anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Arbeitgeberverbandes Stahl in der Villa Hügel in Essen unter Anwesenheit des Bundeskanzlers zu hören.
Als Preisträger des 13. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds in der Deutschen Stiftung Musikleben spielt Veit Hertenstein seit Februar 2005 eine Viola von Gianbattista Ceruti, Cremona 1798, aus dem Besitz der Bundesrepublik Deutschland.
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