Aktuelle Wettbewerbserfolge unserer Stipendiaten

2. Preise beim Concours Reine Elisabeth und beim Montreal International Musical Competition

Bei zwei der bedeutendsten Musikwettbewerbe, dem Concours Reine Elisabeth und dem Montreal International Musical Competition erspielten sich Ende Mai unsere Stipendiaten, der Pianist Evgeni Bozhanov und der Geiger Korbinian Altenberger jeder einen 2. Preis.

Bei zwei der bedeutendsten Musikwettbewerbe, dem Concours Reine Elisabeth in Brüssel und dem Montreal International Musical Competition erspielten sich unsere Stipendiaten, der Pianist Evgeni Bozhanov und der Geiger Korbinian Altenberger jeder einen 2. Preis.

Der Concours Reine Elisabeth gehört zu den wichtigsten internationalen Wettbewerben für Nachwuchsmusiker. In diesem Jahr traten 83 junge Pianistinnen und Pianisten vor die Jury und präsentierten in vier Runden ihr Können. Der gebürtige Bulgare Evgeni Bozhanov erspielte sich den hervorragenden 2. Preis, die Finalistin Claire Huangci, ebenfalls Stipendiatin unserer Stiftung, wurde Preisträgerin des Wettbewerbs. Die musikalische Ausbildung von Evgeni Bozhanov fördern wir bereits seit 2004. Zwei Carl-Heinz Illies-Stipendien ermöglichten dem Pianisten die Teilnahme an Meisterkursen bei Dmitri Bashkirov im Rahmen der Internationalen Sommerakademie Salzburg. Im letzten Jahr konnte er mit Hilfe eine Gerd Bucerius-Förderstipendiums weitere musikalische Erfahrungen in Japan sammeln.

Ins Finale mit den sechs besten Teilnehmern schafften es unsere beiden Stipendiaten Korbinian Altenberger und Noah Bendix-Balgley beim Montreal International Musical Competition. Gestern Abend standen die Preisträger endlich fest: Der Geiger Korbinian Altenberger wurde für seine Leistung mit dem 2. Preis ausgezeichnet und wird morgen das Abschlusskonzert mitgestalten. Im Rahmen der Veranstaltung werden auch die Sonderpreise an die drei übrigen Finalisten übergeben. Wir sind gespannt welcher Noah Bendix-Balgley zugesprochen wird. Korbinian Altenberger gehört zu unseren langjährigen Stipendiaten: der ehemalige Konzertmeister des Bundesjugendorchesters spielte als mehrfacher Preisträger des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds von 2000 bis 2008 ein Instrument als Leihgabe, zuletzt eine Violine von Joanes Baptista Guadagnini, Parma 1761, aus dem Besitz der Bundesrepublik. Neben vielen Auftrittsmöglichkeiten förderte ihn die Stiftung mit einem Gerd Bucerius-Stipendium und ermöglichte ihm dadurch insbesondere sein Studium bei Prof. Donald Weilerstein am New England Conservatory in Boston.



Christoph Altstaedt gibt den Takt an

Sechs Tage lang dirigierten junge Künstler beim 2. Internationalen Dirigentenwettbewerb „Evgeny Svetlanov“ in Montpellier um die Wette. Unser Stipendiat Christoph Altstaedt erhielt für seine hervorragenden Leistungen gleich drei Auszeichnungen: den 2. Preis, den Publikumspreis und den Preis des Orchesters.

Aus dem Feld von 354 Bewerbern aus 52 Ländern schafften nur 18 Dirigentinnen und Dirigenten die Qualifikation für die Endrunde. Die Finalisten präsentierten sich vom 10. bis 15. Mai 2010 mit dem Orchestre National de Montpellier Languedoc-Roussillon.

Die Deutsche Stiftung Musikleben begleitet den Pianisten und Dirigenten bereits seit zehn Jahren. Damals zeichnete sie Christoph Altstaedt beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ als Pianist mit einem Sonderpreis aus und nahm ihn in ihr Förderprogramm auf. Seitdem folgten zahlreiche Auftritte bei stiftungseigenen Konzerten und bei Kooperationspartnern wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern oder an Bord von „MS Europa“. Die musikalische Ausbildung des jungen Musikers unterstützte die Stiftung außerdem mit zwei Gerd Bucerius-Stipendien, die ihm die Teilnahme an internationalen Meisterkursen ermöglichte.



4 Stipendiaten erspielen an einem Wochenende Preise bei Wettbewerben

Beim Wettbewerb des Prager Frühlings – dieses Jahr in den Fächern Violine und Trompete – setzten sich gleich zwei Stipendiaten der Deutschen Stiftung Musikleben durch. Der Geiger Stefan Tarara erspielte sich einen 2. Preis, der neben einem Preisgeld auch eine Konzerteinladung zum Festival Prager Frühling 2011 umfasst. Den Sonderpreis für die beste Interpretation des Auftragswerkes für den diesjährigen Wettbewerb vergab der tschechische Musikfonds an Artur Chermonov, ebenfalls Stipendiat der Stiftung. Mit einem Diplom ausgezeichnet wurde die junge Geigerin Harim Chun, die die Stiftung seit zwei Jahren begleitet; seit 2009 spielt sie aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds eine Geige von Matteo Goffriller, Venedig 1723, eine Treugabe aus Hamburger Familienbesitz. Auch Artur Chermonov spielt seit drei Jahren ein Instrument aus dem Fonds der Deutschen Stiftung Musikleben: eine Violine von Jean Baptiste Vuillaume, Paris 1863, die ebenfalls aus Hamburger Familienbesitz stammt. Stefan Tarara zeichnete die Stiftung bereits im Jahr 2000 mit dem Eduard Söring-Preis aus und stellte ihm von 2008 bis 2010 eine Violine leihweise zur Verfügung.

In Markneukirchen wurde der 45. Internationale Instrumentalwettbewerb diesmal in den Fächern Oboe und Posaune ausgetragen. Neun Tage hatten sich 149 Bläser aus 33 Ländern aneinander gemessen. Unser Stipendiat Thomas Hecker überzeugte mit seinem Oboenspiel und wurde am vergangenen Wochenende, bei Nichtvergabe des 1. Preises, mit einem hervorragenden 3. Preis ausgezeichnet. Die Deutsche Stiftung Musikleben nahm den Oboisten 2008 in ihr Förderprogramm auf. Damals wurde er Preisträger beim Deutschen Musikwettbewerb und erhielt von der Stiftung ein Jahresstipendium für seine ausgezeichneten Leistungen. Den 4. Preis erspielte sich unsere Stipendiatin Maria Sournatcheva. Die Oboistin erhielt von der Deutschen Stiftung Musikleben für das Studienjahr 2009/2010 ein Gerd Bucerius-Förderstipendium.