Trio Magori

Das Trio Magori hat sich im Januar 2013 an der Berliner Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ gegründet. Die Deutsche Stiftung Musikleben präsentierte das Bläsertrio bereits mehrmals in Hamburg bei der stiftungseigenen Konzertreihe „Foyer junger Künstler“.


Florian Hanspach (*1991 in Nordhausen) wurde ab 2003 als Schüler des Musikgymnasiums „Carl-Philipp-Emanuel Bach“ von Prof. Gerd-Albrecht Kleinfeld auf der Oboe unterrichtet. 2010 nahm er sein Studium an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ Berlin auf und wurde von Prof. Dominik Wollenweber unterrichtet. Meisterkurse bei Jacques Tys und Ramón Ortega Quero ergänzen seine musikalische Ausbildung. Von 2006 bis 2009 wurde der Oboist von der Internationalen Musikakademie zur Förderung Hochbegabter in Berlin durch Kammermusikunterricht bei Norbert Möller und Quintettkonzerte in Deutschland und Frankreich unterstützt. Auf sein solistisches Debüt mit zehn Jahren im Theater von Nordhausen mit Arcangelo Corellis Oboenkonzert folgten deutschlandweit Auftritte mit dem Jugendbarockorchester „Bachs Erben“ unter Raphael Alpermann sowie mit der Berliner Camerata. Orchestererfahrung sammelte Florian Hanspach u. a. in der Jungen Sinfonie Berlin, in der Jungen Philharmonie Brandenburg sowie im Orchester seiner Hochschule. Seit November 2013 ist Florian Hanspach Akademist der “Sächsischen Staatskapelle Dresden”. Er wird dort von Michael Goldammer unterrichtet.

Magdalena Faust (*1993 in Berlin) war zunächst Jungstudentin bei Prof. Diethelm Kühn, bevor sie 2012 ihr Studium bei Prof. Ralf Forster an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ Berlin aufnahm. Seit dem Wintersemester 2013/2014 studiert sie bei Prof. Jörg Widmann an der Musikhochschule Freiburg. Durch Meisterkurse sowie dem Unterricht an der Internationalen Musikakademie zur Förderung Hochbegabter in Deutschland und an der Internationalen Ensemble Modern Akademie erhielt sie weitere musikalische Impulse. Mit Hilfe eines Gerd Bucerius-Stipendiums der Deutschen Stiftung Musikleben besuchte sie im Studienjahr 2011/2012 einen Meisterkurs bei Prof. Ulf Rodenhäuser im Rahmen des Festivals „Duchi d’Acquaviva“ in Italien. Die Klarinettistin gewann mehrfach 1. Bundespreise beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ in der Solo- und Duowertung, 2010 verbunden mit einem Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben. 2011 wurde sie mit einem 1. Preis beim Internationalen Rundfunkwettbewerb „Concertino Praga“ in Tschechien ausgezeichnet, worauf mehrere Konzerte mit dem Prager Radio Symphonieorchester folgten. Zuletzt erhielt Magdalena Faust mit ihrem „Trio Marie“ im Oktober 2014 beim Wettbewerb „Verfemte Musik“ in Schwerin einen 2. Preis sowie einen Sonderpreis. Die Klarinettistin trat mit Orchestern wie der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen auf und war Mitglied im Bundesjugendorchester. 2013 gastierte sie beim Kammermusikfestival „Spannungen“ in Heimbach und beim Beethovenfest in Bonn. In diesem Jahr war sie beim Schleswig-Holstein Musik Festival sowie beim russischen Kammermusikfest in Hamburg zu hören, beides Kooperationspartner der Deutschen Stiftung Musikleben. Die Deutsche Stiftung Musikleben präsentierte ihre Stipendiatin im Duo mit der Harfenistin Johanna Ponzer u.a. 2011 bei der Verleihung des Karlspreises in Aachen, 2012 im Rahmen des Staatsemfangs der Präsidentin von Costa Rica im Schloss Bellevue, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern 2013 in der Reihe „Junge Elite“ sowie beim Kammermusikfest der Deutschen Stiftung Musikleben auf MS Europa.

Florian Bensch (*1991 in Tuttlingen) erhielt seinen ersten Fagottunterricht im Alter von sieben Jahren bei Adolf Walz und Philippe Cautto. Seit 2011 studiert er bei Prof. Volker Tessmann an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ Berlin. Beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ 2011 erspielte sich Florian Bensch in der Wertung „Bläser-Ensemble“ einen 1. Preis. In zahlreichen Orchestern in ganz Deutschland sammelte er Erfahrungen als Orchestermusiker, u. a. bei den Stuttgarter Symphonikern, in der Jungen Norddeutschen Philharmonie und als Solofagottist im Sinfonieorchester Villingen-Schwenningen. Konzertreisen führten ihn nach Spanien, Ungarn, Italien, in die Türkei und nach China. Seit seines Studienbeginns widmet sich Florian Bensch intensiv der Kammermusik in mehreren Formationen. Er gründete das „Fagottquartett der Hanns Eisler“ und ist Mitglied des Operalab Berlin, ein neugegründetes Ensemble für neues Musiktheater. Als Mitglied der sechsköpfigen Jazzband „Pin Addix“ setzt sich der Fagottist intensiv für die Erweiterungen des Einsatzgebietes seines Instruments ein. Im Juni 2013 spielte er im Rahmen des „Midsummer Festivals“ seiner Hochschule zusammen mit Prof. Shirley Brill.

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