Stepp-Quartett

Im Sommer 2001 wurde in Stuttgart das Stepp-Quartett gegründet und spielt seit Januar 2005 in der jetzigen Besetzung mit Lukas Stepp und Felicia Stepp (Violinen), Katharina Henke (Viola) und Jakob Stepp (Violoncello) Das Quartett wurde bis Mai 2006 von Ulrike Abdank in Stuttgart unterrichtet. Seit dem Wintersemester 2006/2007 wird es regelmäßig von Prof. Eberhard Feltz an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin unterrichtet. Seit 2004 erreichte das Quartett zahlreiche 1. Preise auf Bundesebene des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ sowie Sonderpreise wie den Familienpreis des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, den Klassikpreis der Stadt Münster und des WDR. 2006 gewann das Quartett beim Internationalen Tschechischen Radiowett-bewerb „Concertino Praga“ und beim internationalen Kammermusikwett-bewerb „Charles Hennen“ in Holland den 1. Preis. Außerdem wurde es mit einem Stipendium der Jürgen Ponto-Stiftung ausgezeichnet. Die jungen Musiker spielen viele Konzerte, umrahmen Veranstaltungen und Festivals. Sie besuchten nationale und internationale Kammermusikkurse unter anderem beim Mandelring Quartett, Prof. Feltz, Prof. Vogler und dem Artemis Quartett. Im Sommer 2007 nahm das Quartett an der Schubertiade unter der Leitung von Prof. Feltz und Prof. Fehland in Schwarzenberg (Österreich) teil.

Lukas Stepp (*1989 in Stuttgart) erhielt im Alter von fünf Jahren seinen ersten Geigenunterricht. Von 2006 bis 2010 wurde er am Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Ina Kertscher unterrichtet. Für die Fahrten nach Hannover erhielt er ein Stipendium der Deutschen Stiftung Musikleben. Derzeit studiert er an der Musikhochschule Hanns Eisler in Berlin in der Klasse von Prof. Stephan Picard. Lukas ist mehrfacher Preisträger des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“. So gewann er 2004 einen 1. Preis in der Solowertung und erzielte ferner mit seinem Klavierquintett einen 1. Preis mit Höchstpunktzahl. Beim Bundeswett-bewerb „Jugend musiziert“ 2007 errang er erneut solistisch einen 1. Preis, wofür er mit einem Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben ausgezeichnet wurde. 2011 war er 2. Preisträger des Internationalen „Julio Cardona“-Wettbewerbs in Portugal. Lukas spielte bereits zahlreiche Konzerte als Solist, wie z.B. mit den Stuttgarter Philharmonikern in der Liederhalle Stuttgart. Weitere solistische Auftritte hatte er u.a. mit dem Jugendsinfonieorchester Stuttgart, der Jungen Waldorfphilharmonie Süddeutschland und dem Orchesterverein Stuttgart. Seit September 2005 stellt die Deutsche Stiftung Musikleben Lukas Stepp ein Instrument leihweise zur Verfügung. Als mehrfacher Preisträger des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt er derzeit eine Violine von Hendrik Jacobs, Amsterdam 1699, aus dem Besitz der Stiftung.

Felicia Stepp (*1992 in Stuttgart) erhielt ihren ersten Geigenunterricht mit sechs Jahren bei Ulrike Abdank in der Stuttgarter Musikschule. Seit Sommer 2006 wird sie an der Hochschule für Theater und Musik in Hannover unterrichtet und besucht dort das Institut für Frühförderung. Felicia ist mehrfache Preisträgerin beim Wettbewerb Jugend musiziert. 2007 konnte sie sich auf Bundesebene einen 1. Preis in der Kategorie „Violine solo“ erspielen. Im Sommer 2006 hatte sie ihre erste solistische Erfahrung mit Orchester mit dem Paulusorchester Stuttgart. Felicia ist Mitglied des Bundesjugendorchesters Deutschland. Von 2005 bis 2011 spielte sie als mehrfache Preisträgerin des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds eine Leihgabe der Deutschen Stiftung Musik-leben, zuletzt eine Violine von Stefan Peter Greiner, Bonn 2003, aus dem Besitz der Stiftung.

Katharina Henke (*1988 in Karlsruhe) begann im Alter von acht Jahren mit dem Violinspiel bei Georg Eckle an der Musikschule Tübingen. 2001 setzte sie ihre Ausbildung bei Ulrike Abdank an der Stuttgarter Musik-schule fort. Im Februar 2006 wurde sie in die Klasse von Roland Glassl (Viola) an der Musikhochschule in Frankfurt aufgenommen. Derzeit studiert sie an der Musikhochschule in München bei Prof. Hariolf Schlichtig. Bereits im Alter von 11 Jahren erzielte Katharina Henke 1. Preise beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ auf Regional- und Landes-ebene. 2004 war sie auch auf Bundesebene erfolgreich, wo sie sich einen 3. Preis in der Solowertung Violine erspielte. Von 2005 bis 2007 spielte sie eine Viola aus dem Vogtland, ca. 1780, eine treuhänderische Eingabe aus Hamburger Familienbesitz in den Deutschen Musikinstru-mentenfonds in der Deutschen Stiftung Musikleben. Derzeit spielt sie auf einer Viola der Geigenbauer Gentges und Scheit, Berlin 1998, einer Leihgabe der Sinfonima-Stiftung.

Jakob Stepp (*1991 in Stuttgart) erhielt seinen ersten Cellounterricht im Alter von sechs Jahren bei Regine Friedrich in Stuttgart. Von 2002 bis 2006 war er Vorstudent von Prof. Martin Ostertag an der Musikhoch-schule Karlsruhe. Anschließend wurde er von Prof. Peter Bruns an der Musikhochschule „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig unterrichtet. Seit 2011 setzt er sein Studium bei Heinrich Schiff in Wien fort, ermöglicht durch ein Gerd Bucherius-Stipendium der Deutschen Stiftung Musikleben. Zur Ergänzung seiner musikalischen Ausbildung besuchte er Meisterkurse bei Philippe Muller und Peter Bruns. Jakob Stepp ist mehrfacher Preis-träger beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. So gewann er zwischen 2001 und 2005 1. Preise in der Solo-, Duo- und Ensemble-Wertung. Im Februar 2005 folgte ein 1. Preis und der Sonderpreis für die beste Interpretation des Pflichtstückes beim Internationalen J.J.F. Dotzauer-Wettbewerb in Dresden. Als Solist trat Jakob Stepp mit Orchestern wie dem Fellbacher Kammerorchester, dem Paulusorchester Stuttgart und dem Orchesterverein Stuttgart auf. Er ist Mitglied im Bundes-jugendorchester, mit dem er zahlreiche Konzerte im In- und Ausland gab. Bereits mit 14 Jahren bekam Jakob Stepp erstmals ein Instrument als Leihgabe von der Deutschen Stiftung Musikleben zur Verfügung gestellt. Als Preisträger des 16. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumen-tenfonds in der Deutschen Stiftung Musikleben spielt er seit März 2008 ein Violoncello von Jean Baptiste Vuillaume, Paris 1845, aus dem Stiftungsbesitz.

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