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Bregaglia-Quartett
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Das Bregaglia-Quartett mit Timo und Angelo de Leo (Violinen), Wolfram Hauser (Viola) und Janina Ruh (Violoncello) hat sich 2004 im Rahmen der Musiktage Bergell/ Incontro musicale Bregaglia in Vicosoprano/Schweiz unter der Künstlerischen Leitung von Prof. Christian Sikorski (Musikhochschule Stuttgart) zusammengefunden. Von 2005 bis 2007 wurde das Bregaglia-Quartett von Prof. Peter Buck (Melos-Quartett) ausgebildet, danach vom Vogler-Quartett; weitere Quartett-Studien beim Artemis-Quartett, Leipziger Streichquartett und Sikorski-Quartett. Beim Bundeswettbewerb 2005 erspielte sich das Ensemble einen 1. Bundespreis, den Bärenreiterpreis, den Förderpreis der Sparkassen Badens und Württembergs sowie den Förderpreis der Kunststiftung Baden-Württemberg. Im November 2005 führte eine Konzertreise das Quartett nach China, vermittelt durch den Landesmusikrat Baden-Württemberg. Auf Vorschlag der Deutschen Stiftung Musikleben spielte das Quartett 2006 bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und war außerdem im gleichen Jahr beim Sommerkonzert der Stiftung in Keitum auf Sylt zu hören.
Timo de Leo (*1985 in Sindelfingen) begann im Alter von 6 Jahren mit dem Violinunterricht. Von 2001 bis 2005 wurde er als Jungstudent von Prof. Christian Sikorski an der Musikhochschule Stuttgart unterrichtet, wo er zum Wintersemester 2005/06 sein Vollstudium aufnahm. Nach seiner Zwischenprüfung studierte er im Wintersemester 2007/08 mit einem Baden-Württemberg Stipendium am Royal College of Music in London bei Prof. Levon Chilingirian. Er ist vielfacher erster Bundespreisträger bei „Jugend musiziert“ in den Kategorien Violine solo, Streichquartett, Violinduo und weiteren Besetzungen (in den Jahren 2000 bis 2005). 2003 wurde Timo de Leo mit dem Mozart-Sonderpreis der Mozartgesellschaft Stuttgart ausgezeichnet und spielte sich 2004 beim Internationalen Louis-Spohr-Wettbewerb in Kassel ins Finale. Beim Internationalen Wettbewerb Musikpreis Schloss Waldthausen 2007 in Mainz gewann er den 2. Preis.
Timo de Leo konzertierte als Solist u.a. mit dem Sinfonieorchester der Musikhochschule Stuttgart unter Prof. Per Borin und mit der Orchestervereinigung Sindelfingen unter Ulrich Kern. 2004 war er Stipendiat der 1. Detmolder Sommerakademie für Violine und Orchester unter Kurt Masur. Vor kurzem erspielte er sich für das Sommersemester 2008 einen Zeitvertrag beim SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg. Von 2002 bis 2007 spielte er eine Violine von Nicolas Didier, Mirecourt um 1800, aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds in der Deutschen Stiftung Musikleben, eine treuhänderische Eingabe aus Hamburger Familienbesitz. Seit Anfang 2007 spielt Timo de Leo auf einer Guadagnini-Violine aus der Landessammlung Streichinstrumente Baden-Württemberg.
Angelo de Leo (*1991 in Böblingen) erhielt seinen ersten Violinunterricht mit sechs Jahren. Als Elfjähriger bestand er die Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule Stuttgart und wird seitdem als Jungstudent von Prof. Christan Sikorski ausgebildet. Auch er ist erfolgreicher Preisträger beim Wettbewerb „Jugend musiziert“, wo er sich 2002 und 2004 1. Bundespreise erspielte. 2003 erhielt er ebenfalls den Mozart-Sonderpreis und einen 1. Preis beim Tonkünstlerwettbewerb Baden-Württemberg und erreichte 2004 beim Internationalen Louis Spohr-Wettbewerb das Finale. 2007 konnte er sich in der Solowertung einen 1. Bundespreis bei „Jugend musiziert“ mit Höchstpunktzahl erspielen. Aufgrund dieser hervorragenden Leistung wurde er mit einem Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben ausgezeichnet. Sein Debüt mit Orchester gab Angelo de Leo im Alter von elf Jahren mit dem Kammerorchester der Musik- und Kunstschule Böblingen und spielte das Haydn Violinkonzert C-Dur. Er ist Mitglied in verschiedenen Kammerorchestern und wirkte 2004 im Bundesjugendorchester mit. Als mehrfacher Preisträger des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt Angelo de Leo seit 2002 eine Leihgabe der Deutschen Stiftung Musikleben, derzeit eine Violine von Gand & Bernadel, Paris 1881, eine treuhänderische Eingabe aus Frankfurter Familienbesitz.
Wolfram Hauser (*1984 in Aalen) begann als Fünfjähriger mit dem Geigenunterricht bei Ullrich Edelmann. Von 1994 bis 2000 wurde er von Michael Wieck ausgebildet, bis er an die Musikhochschule Stuttgart in die Vorklasse von Prof. Ingolf Turban wechselte. 2004 nahm er dort sein Vollzeitstudium in der Viola-Klasse von Prof. Andra Darzins auf. Im Studienjahr 2007/2008 war er Austauschstudent am Royal Northern College of Music in Manchester bei Simon Rowland-Jones. Wolfram Hauser ist erfolgreicher Preisträger des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“ und erspielte sich den Tonkünstler- und Mozartpreis Stuttgart. Als Mitglied im Landesjugendorchester Baden-Württemberg und im Bundesjugendorchester (auch als Stimmführer) nahm er an zahlreichen Arbeitsphasen und Tourneen teil. Solistisch konzertierte er mehrfach in der Reihe „Bopfinger Klassik“ mit Schwerpunkt auf Neuer Musik und mit dem Collegium Musicum Aalen.
Janina Ruh (*1989 in Rottweil) begann im Alter von sieben Jahren an der Musikhochschule Rottweil bei Frau Gerlinde Gunkel-Harter mit dem Cellospiel. 2001 wechselte sie nach Zürich an die Hochschule für Musik und Theater zu Prof. Susanne Basler und begann dort im März 2004 ihre musikalische Ausbildung als Jungstudentin. Im Oktober 2005 setzte sie ihr Studium an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf bei Prof. Gotthard Popp fort und wechselte zum Sommersemester als Vollstudentin zu Prof. David Geringas an die Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Auf internationaler Ebene erspielte Janina Ruh sich 1. Preise u.a. beim Internationalen Wettbewerb „Musica senza frontiere“ in Gorizia/Italien 2002, beim 5. Internationalen Violoncellowettbewerb Antonio Janigro in Poreè/Kroatien 2004 und beim 3. Internationalen Dotzauer-Wettbewerb in Dresden 2005. Ein besonderer Erfolg war ihr 4. Preis beim International Paulo Cello Competition im finnischen Helsinki im April 2007, dessen Besuch ihr durch ein Stipendium der Deutschen Stiftung Musikleben ermöglicht wurde. 2008 errang Janina beim 5. Internationalen Karl Davidov Cellowettbewerb in Kuldiga/Lettland den 1. Preis. Janina Ruh konzertierte als Solistin mit dem Jugendsinfonieorchester Winterthur, trat bei den Weilburger Schlosskonzerten, bei einem Kammerkonzert in der Alten Oper Frankfurt und als Solistin bei den „Neujahrskonzerten 2004“ mit dem Sinfonieorchester Villingen-Schwenningen auf. Die Deutsche Stiftung Musikleben präsentierte Janina Ruh in zahlreichen Konzerten, u.a. zum Anlass des 45. Stiftungsjubiläums auf Einladung des Bundespräsidenten im Schloss Bellevue. Seit Februar 2004 spielt Janina Ruh als mehrfache Preisträgerin des Wettbewerbs des Musikinstrumentenfonds ein Violoncello der Deutschen Stiftung Musikleben, derzeit ein Instrument von Giuseppe Guarnerius filius Andreae, Cremona 1713, eine treuhänderische Eingabe aus Familienbesitz.
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