Gründung am 25. Oktober 1962, hervorgegangen aus der „Stiftung zur Förderung Junger Konzertierender Künstler“
Rechtsform Stiftung bürgerlichen Rechts, als gemeinnützig im Sinne des § 52 Abs. 2 Nr. 1 AO anerkannt
Gründerväter der Musikverleger Dr. Hans Sikorski und der Bankier Wolfgang Essen sowie weitere Hamburger Kaufleute und Vertreter großer deutscher Unternehmen und Verbände
Gründungsabsicht dem Mangel an ausgezeichnetem Nachwuchs im „Musikland Deutschland“ seit dem Krieg entgegenwirken durch gezielte Förderung von Hochbegabungen, auch in Zusammenarbeit mit anderen fördernden Einrichtungen
Gremien Präsidium (geschäftsführend) und Kuratorium, die ehrenamtlich arbeiten. Zu den Stiftungsgremien gehören von Anfang an namhafte Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Kultur (z.B. der Komponist Carl Orff oder die Unternehmer Dr. Ernst von Siemens, Dr. Hermann J. Abs und Jürgen Ponto)
Schirmherr der Bundespräsident (seit 1990)
Mitgliedschaft seit 1989 Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen
Fördererkreis ca. 600 ständige Mäzene, Förderer und Spender, sowohl Unternehmen wie auch Privatpersonen, die mit ihrer Unterstützung das Förderprogramm Jahr für Jahr neu ermöglichen
Fördervolumen Jahresetat 2014: rund 1 Mio. Euro
Instrumentenbestand 2014: rund 190 Streichinstrumente mit einem Gesamtversicherungswert im zweistelligen Millionenbereich
Förderprogramm zwischen 1962 und 1991
überwiegend „stille Förderung“ in Form von Spendensammlungen vor allem für Hochbegabtenprojekte des Deutschen Musikrats (Spendenaufruf zur Gründung von „Jugend musiziert“ 1963, seither kontinuierliche Unterstützung dieses Projekts und des Deutschen Musikwettbewerbs)

seit 1992
Aufbau eines eigenen Förderprogramms mit drei Hauptsäulen
  • „Foyer Junger Künstler“
    1992 gegründete Konzertreihe, die Auftrittsmöglichkeiten für junge Musiker in Hamburg und ganz Deutschland schafft, Veranstaltung von 50 bis 60 Konzerten im Jahr
  • Deutscher Musikinstrumentenfonds
    Sammlung wertvoller alter Streichinstrumente, die an hochbegabte Nachwuchsstreicher verliehen werden
    Gegründet 1993 gemeinsam mit der Bundesrepublik Deutschland
    Instrumentenverwaltung und -vergabe durch die Stiftung über einen jährlichen Wettbewerb
  • Stipendien und Patenschaften
    Individuelle Förderung die von Sonderpreisen beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ und beim Deutschen Musikwettbewerb über Stipendien für ein Auslandsstudium oder Meisterkurs- und Wettbewerbsteilnahmen bis hin zu Patenschaften von Freundeskreismitgliedern für einzelne Musiker reicht

Stipendiatenkreis Rund 300 Stipendiaten und Preisträger zwischen ca. 12 und 30 Jahren aus ganz Deutschland, alle Instrumentenkategorien und Gesang
Zukunftsziele Ausbau der Stipendien und Patenschaften; langfristige Absicherung der Stiftungsarbeit durch Ausbau des Fördererkreises und insbesondere Werben um Zustiftungen und Nachlässe