„Thank You, America!“ 1998
„Ein bewegendes Erlebnis in meinem Leben. Diese jungen Leute machen kein Showbusiness, sondern fühlen die Tiefe der Musik. Sie haben mich wieder jung gemacht.“
(Kurt Masur)




Kurt Masur im Gespräch mit der Cellistin Hannah Weber

Im Frühjahr 1998 ging die Stiftung mit dem Bundesjugendorchester auf „Thank You America!“-Tournee, die in New York (Riverside Church), Washington (Kennedy Center) und Boston (Sanders Theatre der Harvard University) Stationen machte. Die Tournee zum 50. Jubiläum der Luftbrücke war auch ein Dank für die uneingeschränkte Hilfe der Amerikaner zur Zeit der sowjetischen Blockade Berlins. Die Schirmherrschaft übernahmen Bill Clinton und Helmut Kohl. Als Dirigenten konnte die Stiftung Maestro Kurt Masur, damaliger Chef der New Yorker Philharmoniker, gewinnen, der mit dem BJO zuvor eine Woche lang probte. Auf dem Programm standen unter anderem Paul Hindemiths „Bostoner Symphonie“ und Beethovens "Eroica". Langjährige Förderer der Stiftung, allen voran die Gruner + Jahr AG, die Hoechst Foundation und DaimlerChrysler, sicherten dieses bisher größte Projekt in der Stiftungsgeschichte finanziell.

Nach der musikalisch erfolgreichen und von Publikum wie Presse enthusiastisch aufgenommenen Amerikatournee (Urteil der New York Times: „the concert, even by professional standard, was excellent not only in spirit but also in execution“) spielte das Bundesjugendorchester zum Abschluss am 26. Juni vor rund 8.000 Zuhörern open air auf dem Gendarmenmarkt in Berlin. Dirigent dieses „Freedom Concerts“, das auch viele Menschen besuchten, die die Luftbrücke 1948/49 selbst erlebt hatten, war der junge Peruaner Miguel Harth-Bedoya, Schüler Kurt Masurs. Als Sänger und Sprecher, unter anderem im „Lincoln Portrait“, trat der amerikanische Bassbariton Simon Estes auf.



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