Stimmen zur „Thank You America!“-Tournee des Bundesjugendorchesters


„Meine herzlichen Grüße und guten Wünsche begleiten die Musiker auf ihrer Tournee, über die ich zusammen mit Präsident Clinton gerne die Schirmherrschaft übernommen habe.(...) Ich bin sicher, dass das Orchester mit seinen professionellen und vom Elan der Jugend getragenen Darbietungen die Zuhörer begeistern wird.“
Grußwort von Dr. Helmut Kohl, Bundeskanzler a.D. und Schirmherr der Tournee, 30. März 1998

„You can take great pride in The Youth Orchestra of Germany`s unique constributions to this rich musical tradition. By providing educational opportunities for Germany`s young artists and by enriching the musical experience of audiences at home and around the world, the orchestra is ensuring the continued strength of Germany`s great cultural heritage.“
Grußwort von Bill Clinton, ehemaliger Präsident der Vereinigten Staaten und Schirmherr der Tournee, 3. April 1998

„Willkommen zu einem Abend der Erinnerung, Dankbarkeit und Freude! Wer könnte diese Gefühle besser ausdrücken als das jüngste Spitzenorchester unseres Landes. Über unserem festlichen Konzert steht ein großes Wort: "Freiheit“! (...) Heute vor 50 Jahren begann die Luftbrücke von Berlin. (...) Sie ist im Rückblick ein Schlüsselereignis nicht nur der deutschen Geschichte, sondern für ganz Europa. (...) Sie fordert uns Deutsche auf, in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen.“
Begrüßung von Dr. Klaus Kinkel, Bundesaußenminister a.D., anlässlich des "Freedom Concerts" auf dem Berliner Gendarmenmarkt, 26. Juni 1998

„I have been blessed with enormous rewards in my life through music, but of all of the things I do in this field, none is more satisfying than to work with talented young people. The Youth Orchestra of Germany comprises some of our most promising musical talent and I look forard with great anticipation to our collaboration in the US.“
Kurt Masur vor Probenbeginn

„Dieses Orchester ist sehr selbstbewusst. Sie waren sich allerdings nicht sicher, wieviel Liebe und wieviel Geduld ich ihnen zuwenden werde. Wir hatten sieben Proben, und das ist eine sehr schöne Zeit, um etwas zu erarbeiten. Sie merken, dass ich sie sehr ernst nehme, und das hat bewirkt, dass sie unheimlich schön spielen.“
Kurt Masur (STERN, 7. Mai 1998)

„Ein bewegendes Erlebnis in meinem Leben. Diese jungen Leute machen kein Showbusiness, sondern fühlen die Tiefe der Musik. Sie haben mich wieder jung gemacht.“
Kurt Masur (Welt am Sonntag, 10. Mai 1998)

Pressestimmen zur „Thank You America!“-Tournee
„The concert on Saturday, even by professional standards, was excellent not only in spirit but also in execution.“
The New York Times, 5. Mai 1998

„The players, drawn from across Germany, range in age from 14 to 20 and fulfilled all expectations for a talented group of kids. (...)Yet the overall sound and interpretations were recognizably Masur's, with an emphasis on full, warm violins, heavy lower strings and restrained brass section.“
Washington Post, 5. Mai 1998

„Masur says that nothing in his life is more satisfying than working with young people, and the players of the Youth Orchestra of Germany clearly love him in return and give him their all. (...) It was clear that this had been a generous and enthusiastic performance. (...) The energy level on the stage was extraordinarily high.“
The Boston Globe, 7. Mai 1998

„Die Spannung ist groß, die Angst, jetzt auch nur den kleinsten Fehler zu machen, immens. Doch Masur versteht es, den Jugendlichen in nur wenigen Minuten die Angst zu nehmen. Als schließlich Trompeten, Posaunen und die Tuba zum Finale loslegen, explodiert die Musik. ‚Hoch, höher‘, ruft Masur. Der Meister springt in die Luft. ‚Dort oben ist der Himmel‘, ruft er.“
Berliner Zeitung, 2./3. Mai 1998

„Das BJO ist aber auch ein Orchester, das von jeder Routine meilenweit entfernt ist. Aus den Begabtesten der ‚Jugend-musiziert‘ - Wettbewerbe sich immer neu formierend, spielen die 14-­ bis 20­-jährigen Instrumentalisten mit ebenso jugendfrischem Elan wie selbstbewusster Professionalität.“
WELT, 4. Mai 1998

„In Washington begeisterten sie unter dem Dirigenten Kurt Masur mit einem anspruchsvollen und vortrefflich gespielten Programm mit Werken von Franz Schubert, Paul Hindemith und Ludwig van Beethoven. Die Herzen eroberte das Jugendorchester freilich mit einer schmissigen Wiedergabe des berühmten amerikanischen Militärmarsches "Stars and Stripes“.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6. Mai 1998

„Die amerikanischen Kritiker, die vom ‚Youth Orchestra of Germany‘ offensichtlich nur bemühtes Mittelmaß erwarteten, drückten Überraschung und Begeisterung über das Niveau des Gebotenen aus, das Publikum bedankte sich mit Standing Ovations.“
Welt am Sonntag, 21. Juli 1998

„Es ist unglaublich, mit welchem Temperament dieser alte Herr Musik in Sturm verwandelt, aber auch wie zart er leise Stellen zu unerhörten Kostbarkeiten macht. Das Feuer ist ansteckend. Die jungen Musiker folgen ihm in der Riverside Church mit offenen Ohren.(...)
Auch nach Stunden intensiven Musizierens scheint es keine Erschöpfung zu geben. Im Gegenteil. In die Züge des Maestro schleicht sich zunehmend ein Lächeln ein. Am Ende sagt er ‚Whow! ­das war schon ganz gut‘.“
STERN, 7. Mai 1998

„Als konzentrierte Profis trifft man sie wieder bei der Arbeit an der Musik ­ehrgeizige Perfektionisten, die gegen kleinste Schwachstellen mit Elan anüben, nicht selten bis spät in die Nacht. (...) Sein ‚Whow, schon ganz gut‘ stachelt ihren Ehrgeiz an. (...) Sein Lob "Ihr ward wunderbar" nach dem Konzert macht sie stolz.“
Welt am Sonntag, 10. August 1998

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